Unfall
Tödlicher Verkehrsunfall bei Trauchgau: Oberbayer wegen fahrlässiger Tötung verurteilt

Ein Autofahrer aus Oberbayern war im September 2012 auf der B17 zwischen Trauchgau und Steingaden auf die Gegenspur geraten und dort mit einem Van kollidiert. Dessen 44-jährige Fahrerin wurde durch den Aufprall so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb.

Gegen den Oberbayern war zunächst ein Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung ergangen, der auf 120 Tagessätze zu je 120 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot lautete. Dagegen hatte der Mann Einspruch erhoben. Im Einspruchsverfahren vor dem Kaufbeurer Amtsgericht hatte der heute 44-Jährige keinerlei Erinnerung an den Unfall, bei dem er einen Lendenwirbelbruch und eine Handverletzung erlitten hatte.

Sein Verteidiger hielt ein plötzliches Ausweichmanöver wegen eines Hindernisses oder eine Fehlfunktion des Spurassistenz-Systems für möglich. Dafür fand der Sachverständige jedoch keine Anhaltspunkte, so dass als Unfallursache letztlich nur eine Unaufmerksamkeit in Frage kam. Schließlich nahm der Angeklagte seinen Einspruch zurück. Damit wurde der Strafbefehl sofort rechtskräftig.

Mehr über den Unfall erfahren Sie in der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 04.02.2015.

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