Urteil
Tierquälerei: 1000 Euro Strafe

Ein als Tierquäler angeklagte Landwirt ist am Freitag vom Amtsgericht Kempten zu einer Geldstrafe sowie einem Tierhalteverbot verurteil worden. Auf dem Hof des 54-jährigen Oberallgäuers waren drei Rinder verhungert, eines musste eingeschläfert werden.

Der Landwirt hatte die Tiere nicht ausreichend gefüttert. Der Mann war bereits zu zwei Prozess-Terminen nicht erschienen, Die Missstände waren im Januar durch die Ordnungsbehörde festgestellt worden. Zum ersten Gerichtstermin im Juni sowie zum zweiten vergangene Woche war der Landwirt nicht erschienen.

Trotz Haftbefehls konnte die Polizei den Mann erst am vergangenen Donnerstag festnehmen, da er zuvor auf seinem Anwesen nicht anzutreffen war.

Entsprechend dem Antrag des Staatsanwalts verurteilte der Richter den 54-Jährigen zu 1000 Euro Geldstrafe und fünf Jahren Tierhalteverbot. Die 13 Rinder, die er noch auf seinem Hof hält, muss er verkaufen. Der Mann hat die Vorwürfe eingeräumt. Wie ein Gerichtssprecher sagte, gab er an, zu wenig Futter gehabt zu haben.

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