Thomas Vogt zum Stadtbrandrat gewählt

Überwältigende Mehrheit für Walter Bauers Nachfolger Kaufbeuren (oll). Mit überwältigender Mehrheit wählten die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren Thomas Vogt zu ihrem neuen Kommandanten. Er folgt Walter Bauer nach.

Vogt, einziger Kandidat für das arbeitsintensive und zeitaufwendige Amt des Feuerwehrkommandanten und damit auch das des Stadtbrandrates, begann seine Karriere bei der Feuerwehr der Stadt im Jahre 1979. Nach zweijähriger Ausbildung bei der Jugendgruppe wurde er dem zweiten Löschzug zugeteilt. Dort hatte er Gelegenheit, seine Kenntnisse im Feuerlöschwesen zu vertiefen. 1992 wurde er zum Oberlöschmeister befördert.

Bis zum Jahre 1998 führte er eine Gruppe und fungierte als stellvertretender Stadtjugendwart. Es folgten die Beförderung zum Oberbrandmeister und der Einsatz als Stadtbrandmeister. Zuständig war er damit für die Ausbildung, Sicherheitswachen, Leistungsabzeichen und Bereitschaften.

Rückblickend meinte Vogt, die Verwendung als Stadtbrandmeister habe ihm zwar mehr Arbeit, aber auch sehr viel mehr Einblick in die Führung der Feuerwehr ermöglicht. Vor sechs Wochen habe ihn Stadtbrandrat Walter Bauer gefragt, ob er bereit sei, für das Amt des Kommandanten zu kandidieren. Zwei Dinge seien ihm durch den Kopf gegangen, sagte Vogt. 'Was werden meine Frau und mein Arbeitgeber dazu sagen?' Nachdem beide grünes Licht gegeben hatten, kam er zu dem Schluss: 'Ja, ich mach\'s.'

Ab 19. November im Amt

Als Wahlleiter fungierte der stellvertretende Amtsleiter des Ordnungsamtes, Günther Federl. Nach Auszählung der in geheimer, schriftlicher Wahl ausgefüllten Stimmzettel gab er das Ergebnis bekannt: Von 95 Wahlberechtigten hatten 92 für Vogt gestimmt.

Bis zum 18. November um 24 Uhr hat Bauer noch das Amt des Kommandanten sowie des Stadtbrandrates inne. Dann gehen ­ die Bestätigung durch den Stadtrat vorausgesetzt ­ beide Funktionen an Vogt über. Ein gut gelaunter Stadtbrandrat Bauer, der aus Altersgründen ausscheidet, warb bei der Gratulation um 'Unterstützung für den Thomas'. 'Mich gibt\'s dann nicht mehr.'

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