Grüne
Thomas Gehring will wieder in den Landtag

Markige Sprüche sind nicht sein Ding. Er hält sich eher an sachliche Argumente, berichtet seinen Freundinnen und Freunden der Grünen im Stimmkreis 709 Kempten/Oberallgäu aus jenen Ausschüssen im Landtag, in denen er tätig ist: Thomas Gehring aus Gunzesried. Mit 100 Prozent der Stimmen schickten ihn die Grünen wieder ins Rennen um das Landtagsmandat.

'Für eine Politik, die näher am Menschen ist' – das ist das Credo von Thomas Gehring. Näher am Menschen bedeute eine andere Politik als die der Staatsregierung. Eine andere Politik ist für den schulpolitischen Sprecher seiner Fraktion (Gehring: 'Da habe ich mir ein gewisses Ansehen erworben') zum Beispiel die G8-Reform.

Eine andere Politik – das seien neue Schulmodelle auch im ländlichen Raum, sei 'Qualität bei der Betreuung von Kindern' und mehr Engagement für die Inklusion.

'Wir brauchen Grüne in Bayern in vielen Bereichen', machte Gehring klar, denn es komme darauf an, die Menschen zu beteiligen. Und das bei vielen Themen. Bei der Energiewende zum Beispiel, wo es der Regierungspartei an Klarheit und Verlässlichkeit fehle. Auch bei der Verkehrspolitik sieht er Defizite. So fehle es an Entschlossenheit, das Allgäu bahntechnisch besser anzubinden.

Statt auf den Flughafen in Memmingen ('der wird von herrschenden Politikern maßlos überschätzt') sollte man auf die Bahn setzen: 'Hier geht vieles in die falsche Richtung.' Zwei Themen, die grüne Politik kennzeichneten seien das Engagement für Asylsuchende (hier sollte pragmatisch gehandelt werden) und die Substitutionsmedizin ('eine unmenschliche und unvernünftige Politik') .

Ob Thomas Gehring mit seinem Landtagskollegen Adi Sprinkart grüne Politik freilich im nächsten Landtag weiter machen wird, ist nicht sicher. Die beiden (über die schwabenweite Liste in den Landtag gewählt) haben als Konkurrentinnen auf Platz 1 und Platz 3 Christine Kamm aus Augsburg und Landesvorsitzende Theresa Schopper.

Und vier Grüne über die Liste? Das macht auch Kreisvorsitzendem Rüdiger Dittmann Sorgen. Zumindest, wenn die zehn Prozent der letzten Wahl nicht aufgestockt werden. Doch da komme es auf einen guten Wahlkampf an.

Für den Bezirkstag kandidieren wird Christine Rietzler.

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