Vortrag
Theologe Fulbert Steffensky spricht in Lindenberger Johanneskirche über Religion

«Er ist ein Künstler der Worte. Und wenn Fulbert Steffensky spricht, dann werden Massen plötzlich ruhig und Kirchenväter zuweilen nervös»: So ist über den Gastredner zu lesen, der in der evangelischen Johanneskirche in Lindenberg eine große Zuhörerschar in seinen Bann zog.

Vikarin Elisabeth Nipperdey, eine Nichte von Fulbert Steffensky, erzählte zu Beginn von einem ihrer großen Träume für Kirche und Christentum: Kirche und Gemeinde aus Menschen zu bauen. Ein Haus, in dem Menschen barmherzig mit sich und der Umwelt umgehen, die Verletzlichkeit ihrer Mitmenschen wahrnehmen. Mit einem Widerspruch dazu begann der Professor für Religionspädagogik seinen Vortrag: «Wir brauchen nicht nur gute Herzen sondern auch gute Institutionen». Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählt «Das Haus, das die Träume verwaltet». Unter diesen Text stellte Professor Steffensky seine Ausführungen. «Träume brauchen Traditionen, Formen und Institutionen, um mittel- und langfristig in Erfüllung zu gehen. Um solcherart Träume lebendig werden und sein zu lassen, kommt es auf eine besondere Sprache an.

Mit sehr persönlichen Beispielen, Erzählungen und alten Texten, deren Schönheit der Redner ebenso lobte wie deren Wahrheit, wurden die Zuhörer gleichermaßen mit Katholizismus und Protestantismus konfrontiert.

«Und weil zum Träumen auch Musik gehört», so Pfarrer Martin Strauß bei seiner Begrüßung, beendeten die Blechbläser um Robert Fink mit der Interpretation des Songs der Beatles «Yesterday» einen Vortragsabend, der wegen seiner Dichte an Sprache und bildlichen Darstellungen noch viel Gesprächsstoff beim geselligen Zusammensein im Gemeindehaus bot.

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