Räumdienst
Teuerster Winter im Allgäu seit Beginn der Aufzeichnungen

Lang, teuer, rekordverdächtig - mit diesen Adjektiven beschreibt Bruno Fischle, Leiter des Staatlichen Bauamtes in Kempten den vergangenen Winter. 5,2 Millionen Euro gab der Behördenchef für Streusalz und Räumdienst aus.

Das sind rund 20 Prozent mehr als im Jahr davor mit rund 4,4 Millionen Euro. "Der Winter 2012/13 war ähnlich dem Rekordwinter 2005/06 und der heftigste seit Beginn unserer Aufzeichnungen - vor allem was den Salzverbrauch angeht", sagt Fischle.

Dass der Winter so teuer war, liege vor allem an seiner Dauer. "Wir konnten unser Straßennetz bis auf örtliche kurze Behinderungen durch Schneeverwehungen in gut befahrbaren Zustand halten", sagt Fischle, weist aber daraufhin, dass der Winter trotz allen Räumeinsatzes unberechenbar bleibe. Der Winterdienst sei eine freiwillige Service-Leistung für den Kraftfahrer. Die Schäden durch den Frost kosten das Bauamt dieses Jahr geschätzt zwischen einer halben und einer Million Euro.

Den ganzen Bericht über über die hohen Kosten im vergangenen Winter und was die hohen Kosten verursacht finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 27.05.2013 (Seite 19).

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