Tedafax
Teldafax: Betroffene der Pleite auch in Kempten und Umgebung

Der Stromversorger Teldafax ist pleite - und schätzungsweise mehrere hundert Kunden in Kempten und dem Oberallgäu sind betroffen und müssen sich um neue Verträge kümmern. Das Licht, so sagt Jürgen Herrmann, Prokurist des Allgäuer Überlandwerks, wird bei den Betroffenen aber nicht ausgehen. Denn die örtlichen Grundversorger - in diesem Fall also das AÜW und seine Allgäustrom-Partner - springen ein.

Laut Gesetz beziehen Teldafax-Kunden für maximal drei Monate den Strom aus der sogenannten << Ersatzversorgung >>, die allerdings teuer ist. Diese gesetzlich geregelte Versorgung ist für längstens drei Monate vorgesehen. Die Kunden hätten also genügend Zeit, um sich für einen neuen Liefervertrag zu entscheiden, so Herrmann.

Alle Betroffenen werden laut dem AÜW-Prokurist in den nächsten Tagen schriftlich von den Allgäustrom-Partnern informiert. Wie zahlreiche andere Versorger hatte auch die Allgäunetz GmbH Teldafax kürzlich den Zugang zum eigenen Netz gesperrt. Denn das angeschlagene Unternehmen hatte das sogenannte Netznutzungsentgelt (für die Durchleitung von Strom) nicht mehr - oder nun sehr verspätet - bezahlt.

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