Marktoberdorf
Tasten, Riechen, Hören, Fühlen im Wald

Die Kinder des Kindergartens St. Martin in Marktoberdorf verbrachten mit ihren Erzieherinnen fünf Tage im Wald. In dieser Woche lernten die Kleinen die Nutur kennen und freuten sich über echte Abenteuer.

Es ist schon etwas Besonderes, einen wunderschönen Tag im Wald zu erleben und noch viel toller fanden es die Kinder vom Kindergarten St. Martin eine ganze Woche dort nach Lust und Laune forschen zu dürfen. Die aufgeweckten Entdecker untersuchten dabei alles, was ihnen vor die Füße kam.
Der Wald ist sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene sehr faszinierend, die fanden auch die Begleiterinnen, wie Daiva Brazelyte 'Dort gibt es so viel zu entdecken: Tiere des Waldes, seine große Pflanzenvielfalt, verschlungene Wege und Pfade, gute Luft, Ruhe und noch vieles weitere mehr. Kinder brauchen die Natur und Kinder lieben echte Abenteuer. Sie mögen Abwechslung und Bewegung, aber auch Ruhe und Entspannung. Der Wald ist dafür ideal geeignet und dabei ein Abenteuerspielplatz der besonderen Art. Neue Erfahrungen sammelten kürzlich die Kleinen vom Kindergarten St. Martin Marktoberdorf.

Eine ganze Woche verbrachten die Erzieherinnen mit den kleinen Forschern vom Kindergarten St. Martin im Buchelwald und waren begeistert von der Aktion. Waldtage ermöglichen Kindern intensive Naturerlebnisse. Sie bieten viel Raum für ihre Bewegungs- und Entdeckungsfreude. Hier kann eine Ruhe genossen werden, wie sie die Kinder in ihrem Alltag kaum noch erleben. Hier werden Dinge bemerkt, die einem vorher nicht mehr bewusst waren wie z.B. das Rauschen der Blätter im Wind oder ein kleiner Käfer. 'Kinder werden hier mit Situationen konfrontiert, die für sie ungewohnt oder sogar neu sind' so Daiva Brazelyte und merkt an 'im Weg liegende Äste oder auch der unebene Waldboden stellen für die Kinder eine Herausforderung dar'.

Fantasie und Kreativität

Das Kind probiert hier seine Möglichkeiten aus. Sie schulen motorische Fähigkeiten. Im Wald, ohne vorgefertigtes Spielzeug, mit geheimnisvoll wirkenden Bäumen und ungewohnten Geräuschen wird die Fantasie und Kreativität der Kinder angeregt. Eine Buchecker auf dem Finger wird zu einem kleinen Zwerg, ein Tannenzapfen ist ein kleines Mäuschen. Die Kinder werden zum eigenen Handeln herausgefordert. Mit Neugier und Offenheit sammelten sie mit ihren Erzieherinnen eine Fülle sinnlicher Erfahrungen. Sie ertasteten mit den Händen die raue Baumrinde, sie lauschten den Vogelstimmen im Wald und hörten das Rascheln in den Ästen der Bäume. Beim Laufen spürten sie den weichen Waldboden unter ihren Füßen und schnupperten den feuchten Geruch der Walderde. Dabei wurde alles untersucht, was den kleinen Waldforschern vor die Füße kam, berichtet die Erzieherin Brazelyte. Diese Erfahrungen werden die Kinder sicher bei einem Ausflug in den Wald der Buchel Marktoberdorf mit ihren Eltern, Opa oder Oma noch einmal erleben wollen.

Autor:

Redaktion extra aus Kempten

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