Marktoberdorf / Ostallgäu
Suche nach einer neuen Vorsitzenden

Was ist nur mit den Frauen in der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) los? Das fragten sich viele Delegierte des KAB-Kreisverbandes Kaufbeuren-Ostallgäu. Obwohl sie nicht nur hier, sondern bundesweit eine Parität in der Vorstandschaft besitzen, wurde bei den anstehenden Neuwahlen für die bisherige Vorsitzende Anni Wagner aus Seeg keine Nachfolgerin gefunden.

Augsburg soll Allgäuer Kreisverbände nicht vergessen

Die Kreisvorsitzenden Florian Paulsteiner und Anni Wagner baten Diözesansekretär Peter Ziegler, die Kreisverbände, die von Augsburg «weit, weit weg» liegen, nicht zu vergessen, damit das gemeinsame Wirken für mehr soziale Gerechtigkeit von den Ehrenamtlichen erfolgreich mitgetragen werden kann.

Paulsteiner erinnerte in seinem umfangreichen Rechenschaftsbericht an viele Aktionen: Sie reichten vom Arbeitnehmertag in Ruderatshofen über Klausuren, Betriebsbesuche, Infoabende bis hin zu Familienwallfahrten und spirituellen Zusammenkünften. Unvergessen werde der ökumenische Gottesdienst an der Autobahnbrücke bei Enzenstetten bleiben, zusammen mit A 7-Gegnern und -Befürwortern.

Anni Wagner, die nicht mehr als Vorsitzende kandidierte, wurde bei der Versammlung mit der Bischof- Ketteler-Plakette, mit Geschenken und einem großen Blumenstrauß bedacht. Übergeben wurden ihr diese Auszeichnungen von Präses Günther Rehle, Sekretärin Andrea Kiechle, Diözesansekretär Ziegler, Kreisvorsitzendem Paulsteiner und Betriebsseelsorger Hans Reich. Sie alle waren ein großes Stück des Weges mit ihr gegangen. Anni Wagner wird nun verstärkt im Arbeitskreis KAB-60plus mitarbeiten.

Die von Reich geleiteten Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Florian Paulsteiner (Seeg) Vorsitzender, Ferdinand Reimann (Ruderatshofen) sein Stellvertreter, Leo Gebuhr (Kaufbeuren) Kassier, Jürgen Endrass (Seeg) Schriftführer sowie Monika Müller und Gerhard Weiß (Kaufbeuren) Kassenprüfer.

Frauen Vordenkerinnen für ihre Belange

In seinem Schlusswort bat Stadtpfarrer und Präses Rehle noch einmal darum, bei der Suche nach Frauen in die Vorstandschaft nicht nachzulassen, denn gerade in der KAB seien sie bei Themen, wie zum Beispiel «Vereinbarkeit von Familie und Beruf», Vordenkerinnen und Streiterinnen für ihre Belange.

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