Kunert
Strumpfhersteller Kunert aus Immenstadt unter Schutzschirm des neuen Insolvenzrechts

Der angeschlagene Immenstädter Strumpfhersteller Kunert ist unter den Schutzschirm des neuen Insolvenzrechts geschlüpft. Das as Unternehmen versucht so, sich geordnet selbst zu sanieren, bevor es zahlungsunfähig wird. Was ist das Schutzschirmverfahren?

Es ermöglicht Unternehmen, die von Zahlungsunfähigkeit bedroht sind, eine Sanierung in Eigenregie unter einem 'Schutzschirm' - also unter Nutzung der Mechanismen des Insolvenzrechts. Zum Vergleich: Im Insolvenzverfahren übernimmt ein Insolvenzverwalter die Entscheidungsgewalt. Im Schutzschirmverfahren dagegen bleibt das Management erst einmal weitgehend verfügungsbefugt. Zur Kontrolle des Managements bestimmt das zuständige Gericht allerdings einen Sachwalter.

Kunert hat nach einem Beschluss des Amtsgerichts Kempten seit 21. Februar nun bis zu drei Monaten Gelegenheit, unter Aufsicht des vorläufigen Sachwalters Arndt Geiwitz (Neu-Ulm) frei von Vollstreckungsmaßnahmen einen Sanierungsplan aufzustellen.

Den ganzen Bericht über das Schutzschirmverfahrer und wie es nach den drei Monaten mit der Firma Kunert weitergehen soll finden Sie im Allgäuer Anzeigeblatt vom 13.03.2013 (Seite 32).

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