Marktoberdorf
Strom statt Kies

Erst Kies für den Bau, dann Strom fürs Netz. Der erste Punkt ist abgehakt, denn die Grube ist an der Stelle ausgebeutet und renaturiert. Über den zweiten Punkt sollte der Stadtentwicklungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung beraten. Denn der Marktoberdorfer Bauunternehmer Hubert Schmid will auf seinem Gelände eine Fotovoltaikanlage errichten. Eine Entscheidung über die Bauvoranfrage fiel nicht, die Fraktionen wollen sich erst einmal genauer informieren.

Auf einer Fläche von 14600 Quadratmetern möchte Schmid 2700 Module installieren, die Sonnenlicht in Strom umwandeln. Laut Flächennutzungsplan liegt das Gebiet im Außenbereich. Aber: Es befindet sich auch südlich des Gewend. Angrenzend an die Kiesgrube will sich die Stadt die Option für ein neues Baugebiet offen halten.

Die von Schmid favorisierte Fläche ist der bereits wieder renaturierte Teil einer Kiesgrube. Ein hoher Wall umgrenzt das Gebiet und verdeckt die Blicke vom Gewend aus. Dass in absehbarer Zeit dort Bauland ausgewiesen wird, hält Schmid in einem Gespräch mit unserer Zeitung für sehr unwahrscheinlich. Denn die renaturierte Fläche könne noch nicht bebaut werden, sie müsse sich erst einmal setzen. Und das dauere der Erfahrung nach mehrere Jahrzehnte.

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