Buchloe
Streitpunkt Impfung: Schutz oder Angriff

Zu dem umstrittenen Thema «Impfungen - Schutz oder Angriff?» begrüßte Brigitte Roczek, Zweite Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes, Dr. Jenö Ebert aus Neusäß. Der Internist berichtete zunächst vom Beginn seiner ärztlichen Laufbahn. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit seien die medizinischen Folgen von Impfungen.

Grundlage für die in Deutschland immer noch freiwilligen Impfungen sei der von der Ständigen Impfkommission (Stiko) herausgegebene Impfkalender. Dort seien in den ersten zwölf Lebensmonaten eines Kindes 32 Impfungen gegen insgesamt elf Krankheiten empfohlen, gab Ebert zu bedenken. Ein Impfstoff bestehe aus insgesamt 90 bis 100 verschiedenen Bestandteilen, darunter viele Fremdeiweiße von vielen Tieren, Formaldehyd und andere Stoffe, die im Verdacht stünden beim Menschen krebserregend und allergen zu wirken.

«Gesetzliche Grundlage für die Stiko und die Ärzteschaft ist das seit 2001 gültige Infektionsschutzgesetz, das schon beim Verdacht auf eine sogenannte Impfreaktion eine Meldung an die zuständigen Behörden vorschreibt», erklärte Dr. Ebert. Doch die Zeitspanne von maximal 48 Stunden, die zur Feststellung einer negativen Impfreaktion angesetzt ist, sei viel zu kurzgefasst.

Denn auch noch nach zwölf Wochen könne eine Reaktion auftreten, die ursächlich mit dem Impfstoff in Zusammenhang stehe. Als mögliche Impffolgen zählte der Referent unter anderem eine Lokalreaktion an der Einstichstelle, Fieber, Schreiattacken, Krampfanfälle, erhöhte Infektanfälligkeit, Neurodermitis, Erschöpfungen, Allergien und AD(H)S auf.

Dabei stehe die zunächst allgemein gesundheitsfördernde Entwicklung von Impfseren außer Frage. Der Referent wies aber auch darauf hin, dass es bisher keine wissenschaftlichen Langzeitstudien zur Wirksamkeit von Impfungen gebe.

Auf keinen Fall geimpft werden sollte in der Inkubationszeit (bevor eine Krankheit ausbricht), bei fieberhaften Erkrankungen, bei chronischen Infektionen, in Erholungsphasen nach Krankheiten, bei vorangegangenen Impfreaktionen, in der Schwangerschaft und nach Frühgeburten, bei Entwicklungsverzögerungen eines Kindes, bei neurologischen Erkrankungen, nach Operationen, schweren Traumen und bei Allergien.

Die zahlreichen Nachfragen im Anschluss an die Ausführungen von Ebert bewiesen die Aktualität des Themas.

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