Pfronten
Stockinger und Brack gewinnen

Stefan Stockinger von der Laufarena Nesselwang hatte sich beim 1. Pfrontener Zweiländer-Marathon am Sonntag die Krone aufgesetzt. Während der Ausdauersportler die Konkurrenz beim Lauf über die klassische Strecke von 42,195 Kilometern hinter sich ließ, erreichte er eine Zeit, mit der er bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit im Jahr 1896 in Athen die Goldmedaille errungen hätte. Stockinger überquerte die Ziellinie dabei nach exakt zwei Stunden, 56 Minuten und 31 Sekunden. Obwohl es keine Goldmedaille gab, freute sich Stockinger über den Erfolg und versprach, nächstes Jahr wieder zu kommen - «sofern ich gesund bleibe».

Das freute Bernhard Dinser vom Sportpool Pfronten, der den Laufwettbewerb, wenn auch nicht über die ursprünglich geplante Strecke, so aber «zur großen Zufriedenheit aller Teilnehmer und Zuschauer» ausgerichtet hatte. Da machte es kaum etwas aus, dass aus dem Zweiländer-Marathon am Ende nur ein Einlandlauf geworden war, da man es sich wegen des zu großen Organisationsaufwands im Verhältnis zur geringen Teilnehmerzahl nach Angaben Dinsers «nicht leisten wollte», die Strecke auch durch Österreich führen zu lassen. Sportlich war dennoch einiges geboten, was sich in der «positiven Resonanz der Läufer» niedergeschlagen habe, so Dinser.

Nach verschiedenen Altersklassen und nach weiblichen sowie männlichen Läufern eingeteilt, machten sich die alles in allem knapp 200 Extremsportler im Alter von 16 bis gut 70 Jahren bei «optimalen Bedingungen» um 9.30 Uhr am Schulzentrum Pfronten-Heitlern auf, um ihre Besten auf den Distanzen im Marathon und Halbmarathon zu ermitteln. Anschließend ging es flotten Schrittes durchs Vilstal, wo alle fünf Kilometer eine Verpflegungsstation stand, an der sich die Ausdauerläufer nach Bedarf mit Obst, Energieriegeln sowie Getränken stärken konnten. Während das außer Stockinger die Zweit- und Drittplazierten über die gut 42 Kilometer lange Strecke, Daniel Führer aus Wittenbach und Benito Tompot aus Pfronten (3.), am besten taten, zeigte der Kemptener Tobias Brack der Konkurrenz über die halbe Distanz die Hacken. Er gewann am Ende mit einer Zeit von einer Stunde, 14 Minuten und 15 Sekunden.

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