Lindenberg
Stimmungsvoller Advents-Auftakt

«Heiße, heiße Apfelküchle», tönt es über den Lindenberger Weihnachtsmarkt. Silvester Egle, Gründungsmitglied und seit 1950 beim Musikverein «Frohsinn» tätig, füllte seine Aufgabe als Waffel- und Küchle-Verkäufer mit vollem Einsatz aus. Und er war nur einer von vielen, der sich in das Engagement der gesamten Dorfgemeinschaft eingebunden hatte, um das besondere Flair dieses Weihnachtsmarkts zu Füßen der Pfarrkirche wieder einmal aufleben zu lassen. Zum 17. Markt begrüßte der Musikvereinsvorsitzende Robert Pöschl die Gäste, die sich in «vorweihnachtlicher Atmosphäre» verwöhnen ließen. Bürgermeister Josef Schweinberger zitierte in Abwandlung Mark Twain: «Ich selbst schenke mir was, wenn ich auf den Lindenberger Weihnachtsmarkt gehe». Die Besucher würden damit auch andere beschenken und den Vereinen sowie der Pfarrgemeinde helfen.

Das Lindenberger Vereinsheim ist vor Kurzem renoviert und der Vorplatz völlig neu gestaltet worden. Viel mehr Fläche steht jetzt zur Verfügung, doch auch heuer war das Gedränge groß. So ließen sich die Besucher verwöhnen mit «Schupfnudla und Bratwürscht», Glühwein und Honigpunsch. Die besonderen Höhepunkte an den Verkaufsständen waren heuer Adventskränze und Holzarbeiten aller Art vom «Singer Schorsch», Ernst Huber oder Olaf Dohn. Daneben gab es warme Socken und gestickte Tischdecken von den «Handarbeits-Damen».

Auch der Veteranenverein beteiligte sich wieder mit einem umfassenden weihnachtlichen Angebot und die Ministranten verkauften bereits zum dritten Mal Bücher zugunsten der Kirchenrenovierung.

Das Team des Pfarrgemeinderates um Vorsitzende Renate Jugl nahm sich dem Thema «Hausaltäre» und der Heiligen Crescentia von Kaufbeuren an. Mit Crescentia hatte man ein «schwieriges Thema» gewählt, meinte Jugl. Obwohl sie «Hausheilige» für Krankheiten und Sorgen sei und auch hier sehr verehrt werde, war es doch schwierig an Exponate, vor allem an Figuren heranzukommen.

Auch ein Bilderrätsel fand großen Anklang. «Der sieht ja heute noch so aus», meinte schmunzelnd eine Besucherin, die sich Bilder der Erstkommunionkinder von 1935 aufwärts anschaute und raten durfte, wer es denn ist - von Arthur Salger bis Schwester Helga Bernhardt.

Viele musikalische Gruppen sorgten mit weihnachtlichen Weisen für entsprechende Stimmung, wie die Lindenberger Alphornbläser mit Gästen aus Thaining und die Jugendkapelle Waal-Honsolgen-Waalhaupten unter Leitung von Heidi Wörle. Die lebende Krippe mit Esel, Ziegen und Schafen hatte es vor allem Kindern angetan. Sie stellten auch die «Hauptdarsteller» Maria und Josef und die Hirten.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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