46. Pilgerfahrt
Sternwallfahrt mit 22 Teilnehmern aus Kempten führte die Teilnehmer nach Altötting

Mit den Worten 'Was wäre Altötting ohne die Malteser!', begrüßte am vergangenen Sonntag Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl die Gäste in der Basilika St. Anna in Altötting.

Hunderte Teilnehmer aus Bayern, Berlin, Österreich, Schweiz und Liechtenstein kamen wie jedes Jahr am ersten Sonntag im Juli nach Niederbayern – und das schon zum 46. Mal.

Mit dabei waren insgesamt 22 Personen aus dem Allgäu: Ehrenamtliche Mitarbeiter vom Malteser Hilfsdienst Kempten, sowie weitere interessierte Personen aus der Region.

Mit drei Malteserfahrzeugen fuhr die Delegation aus Kempten nach Augsburg, um zu den dortigen Pilgern in den von der Augsburger Dienststelle organisierten Bus umzusteigen. Ganz Altötting zeigte sich bei der Ankunft in den typischen Farben der Malteser: rot, schwarz und weiß.

Der Beginn der Feierlichkeiten war eine eindrucksvolle Prozession vom Dultplatz in die Wallfahrtsbasilika. Nach dem Pontifikalamt war am Nachmittag bei wunderbarem Sommerwetter noch eine Schlussandacht vor der Gnadenkapelle geplant.

Ein ganz besonderes Highlight des Festgottesdienstes war die Begleitung durch den Passauer Bischof Dr. Stefan Oster SDB. In einer faszinierenden Predigt gelang es ihm, die Aufmerksamkeit aller Gläubigen einzufangen, und der Kommentar eines Teilnehmers: 'diese Predigt machte mich atemlos!" beschreibt sehr treffend die unglaubliche Intensität, mit der sich Bischof Oster den anwesenden Pilgern widmete.

Bischof Oster bedankte sich bei den Maltesern und allen, die diesen Tag mit ermöglicht hatten mit seinen Gedanken der Predigt: 'Jeder Mensch ist dem anderen immer zugleich Kranker und Krankenpfleger! Wir empfangen immer von denen, denen wir dienen und umgekehrt".

Warum Altötting und warum Malteser? Der Ort, der als 'das katholische Herz Bayerns" bezeichnet wird, gilt als der bedeutendste Wallfahrtsort Deutschlands. Jährlich pilgern Tausende mit Ihren Bitten und Anliegen zur Schwarzen Madonna auf dem Kapellenplatz; Zeugnis darüber geben allein die 2.000 Votivtafeln an den Wänden der Gnadenkapelle.

Dass es Jahr für Jahr die Gemeinschaft der Malteser mit Angehörigen des Malteser Ordens und der Malteser Hilfsdienste dorthin zieht, ist sicher mit ihrem Motto 'glauben und helfen" verbunden: einerseits dem eigenen Glauben Ausdruck und Tiefe verleihen, andererseits auch anderen interessierten Menschen die Möglichkeit und die Betreuung für eine Fahrt nach Altötting anzubieten.

Das Resümee dieses ereignisreichen Tages lässt sich sehr treffend mit dem Zitat von Papst Bendedikt XVI zusammenfassen: 'Wer glaubt, ist nie allein". Informationen unter www.malteser-kempten.de.

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