Pfronten
Stellenabbau: Folgen für Deckel Maho noch unklar

Wie stark die Firma Deckel Maho in Pfronten vom geplanten Personalabbau im Gildemeister-Konzern betroffen sein wird, ist nach Auskunft von Unternehmenssprecherin Tanja Figge derzeit noch nicht abzusehen. Wie gestern berichtet, will Gildemeister die Zahl seiner Stellen konzernweit bis zum Jahresende von gut 6100 auf 5500 verringern. Ende vergangenen Jahres hatte Gildemeister weltweit noch 6451 Beschäftigte.

Rund die Hälfte des geplanten Personalabbaus soll laut Tanja Figge durch das Auslaufen befristeter Arbeitsverträge und «natürliche Fluktuation» wie Wechsel in den Ruhestand erreicht werden. Der Abbau von weiteren 300 Stellen soll je zur Hälfte an in- und ausländischen Standorten erfolgen, so Tanja Figge. Im Inland werden dabei Pfronten, Bielefeld und Seefeld gleichermaßen betroffen sein. Derzeit sind 1337 Mitarbeiter in Pfronten beschäftigt.

Der Halbjahresbericht von Gildemeister weist im Vergleich zum Vorjahr einen fast halbierten Auftragseingang von 580,7 Millionen Euro aus. Der Umsatz sank um 28 Prozent auf 612,7 Millionen Euro.

Hoffen auf Messe in Mailand

Eine Belebung erhofft sich Gildemeister von der Messe EMO im Oktober in Mailand. Der Konzern wird 40 Ausstellungsstücke präsentieren, darunter sieben Neuheiten.

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