Verkehr A7/A96
Stau: Auf Allgäuer Autobahnen wird es am Wochenende wieder richtig voll

Ferienbeginn in vielen Bundesländern: Auch im Allgäu muss am Wochenende mit langen Staus gerechnet werden.
  • Ferienbeginn in vielen Bundesländern: Auch im Allgäu muss am Wochenende mit langen Staus gerechnet werden.
  • Foto: Matthias Becker
  • hochgeladen von David Yeow

Am Wochenende muss auf den Allgäuer Autobahnen wieder mit Staus gerechnet werden. Grund ist der Ferienbeginn in Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Hinzu kommt - so der ADAC - die zweite Reisewelle aus den Bundesländern Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Saarland und Rheinland-Pfalz. Gleichzeitig läuft bereits der Rückreiseverkehr in der jeweils entgegengesetzten Richtung - die ersten Urlauber sind also bereits wieder auf dem Heimweg.

Verschärft werden könnte die Situation im Allgäu noch durch die Sperrung der Ausweichstraßen im Raum Reutte. An den Wochenenden sind diese nämlich für den Transitverkehr tabu - die Tiroler Polizei führt Kontrollen durch. 

Eine gewisse Erleichterung verspricht dagegen das zusätzliche LKW-Ferienfahrverbot, das am Samstag, 6. Juli, in Kraft tritt. Dieses gilt bis Ende August immer samstags von 7 bis 20 Uhr.

Stau-Hot-Spots im Allgäu

Besonders gefährdet für Staus ist laut ADAC das Autobahnkreuz Memmingen, der Pfändertunnel auf der A96 bei Lindau und der Grenztunnel an der A7 bei Füssen. Auch die häufig überlastete A7 zwischen Ulm und Memmingen dürfte für einige Verkehrsprobleme sorgen.

Auch im Ausland mit Staus rechnen

Die Verkehrsaussichten sind in den nächsten Tagen auch für das benachbarte Ausland eher trüb. Vor allem auf den Strecken in Richtung Süden wird es zu teil erheblichen Zeitverlusten kommen. Zu den Problemstrecken zählen Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route, so der ADAC. Auch auf den Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten muss mit langen Staus gerechnet werden. Gleiches gilt für die norddeutschen Urlaubsdestinationen an Ost- und Nordsee.

Rettungsgasse bilden und zusätzliche Zeit einplanen

Autofahrer sollten auch bereits bei stockendem Verkehr Rettungsgassen bilden. Anfahrende Rettungsfahrzeuge verlieren ansonsten wertvolle Zeit. Zudem sollten Autofahrer zusätzliche Zeit einplanen und - sofern möglich - die Nachtstunden für die Reise nutzen. Hier ist die Verkehrsdichte häufig geringer und sie entgehen der Tageshitze.

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