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Bildung
Start zum Sommersemester 2012 - Vertrag zwischen Donau-Uni, Stadt Memmingen und Förderverein unterschrieben

Unterschreiben, damit sich künftige Studenten einschreiben können: Ein Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Memmingen, der Donau-Universität Krems (Niederösterreich) und dem neu gegründeten Förderverein «Uni Memmingen» ist jetzt unterzeichnet worden. Damit wird Memmingen zum Lehrstandort der Donau-Uni, einer Hochschule für Weiterbildung. Mit einem sechsköpfigen Team war Professor Dr. Jürgen Willer, Rektor der Universität, aus der Wachau nach Memmingen gereist - im Gepäck hatte der gebürtige Schwabe neue Details zum Studieren in Memmingen.

So werden Studiengänge in folgenden Bereichen angeboten: Gesundheit und Medizin, Wirtschaft und Recht, Sport- und Eventmanagement. Einschreiben können sich Studenten zum Sommersemester 2012. Dann möchten die Verantwortlichen mit drei bis vier Studiengängen starten - vorwiegend mit Masterprogrammen, die je nach Studienrichtung in vier bis fünf Semestern abgeschlossen werden können. Die Lehreinheiten der Studiengänge werden laut dem Universitätsprofessor überwiegend an (verlängerten) Wochenenden stattfinden. In dieser Zeit wohnen die Studenten in Hotels. Die Kosten für ein Studium hingen von der Dauer der Einschreibung ab. Laut Willer bewegen sich die Gebühren zwischen 13000 und 29000 Euro. Dabei sei auch eine Finanzierung möglich, an der sich das Unternehmen des studierenden Mitarbeiters beteiligt.

Denn die Donau-Uni bietet ausschließlich Weiterbilungsstudiengänge an. Das heißt, die Studierenden werden keine jungen Schulabgänger sein, die ein Grundstudium beginnen, sondern Akademiker, die bereits Berufserfahrung im Lebenslauf vorweisen können und sich in einem Zweitstudium fortbilden. Das Durchschnittsalter der Studenten beträgt nach Willers Worten 40 Jahre.

Bei der Standortsuche für die Uni in Memmingen steht der Donaupark ganz oben auf der Favoritenliste. Aber nicht etwa, weil dann möglich ist, was so schön klingt, nämlich «Studieren an der Donau-Uni im Donaupark an der Donaustraße», sondern weil das neue Gebäude, in dem sich bereits die Industrie- und Handelskammer eingemietet hat, «günstig liegt und für unsere Zwecke ideal ist», erklärt Willer.

Keine Konkurrenz zu Business School

Laut SPD-Stadtrat Thomas Kästle, einer der Initiatoren der Hochschulansiedlung, stellt die Donau-Uni keine Konkurrenz zur Memminger Business School dar - einem Ableger der Steinbeis-Hochschule Berlin. «Im Gegenteil», betont der Vorsitzende des neuen Fördervereins «Uni Memmingen»: «Es ist eine Ergänzung der Bildungslandschaft.»

Und zwar ebenso wie das geplante Technologie-Transferzentrum, das laut CSU-Landtagsabgeordnetem Josef Miller im Herbst in Memmingen eröffnen wird. Es soll als Hochschulableger geführt werden und leistungsfähige Elektronik im Bereich erneuerbare Energien entwickeln.

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