Konzept
Start zum kostenlos Parken in der Tiefgarage verzögert sich

Die Freude über die Idee war groß: Anfang Mai hatte der Stadtentwicklungsausschuss ein neues Parkkonzept für die Marktoberdorfer Innenstadt beschlossen. Darin ist geplant, die kostenlose Parkzeit auf den rund 310 Stellplätzen im Zentrum einheitlich auf zwei Stunden festzulegen und in der Tiefgarage am Rathaus vier Stunden gebührenfreies Parken zu ermöglichen. Aus diversen Gründen verzögert sich die Umsetzung nun aber um einige Wochen.

Laut Bürgermeister Werner Himmer müssen noch einige technische Angelegenheiten geregelt werden, bevor zumindest zeitweise kostenlos unter dem Rathaus geparkt werden kann. Er nennt hier beispielhaft den Parkautomaten. «Zudem ist vorgesehen, dass der Bauhof die Beleuchtung in der Garage verbessert», sagt Himmer.

Man sei aber seit einigen Wochen dran. Himmer nennt auch einen Zeitpunkt für den Beginn des kostenlosen Parkens für Kunden und Besucher in Marktoberdorf: Fünf Wochen soll es in etwa dauern. «Spätestens mit Beginn des neuen Schuljahres ist es aber soweit», verspricht der Bürgermeister.

Grund für die Verzögerungen ist laut Stadtbaumeister Peter Münsch die lange Lieferzeit der Schilder. «Innerhalb der nächsten vier Wochen kommen sie aber», ist Münsch sicher.

Regelungen für die Dauerparker

Neben Schranken - die schon seit Längerem abgebaut sind - und Parkautomaten muss in der Tiefgarage auch noch einiges umorganisiert werden. Konkret müssen die Flächen für das Freiparken markiert werden. Zudem gelte es Regelungen für die vielen Dauerparker in der Garage zu finden.

Im Zuge der neuen Parkmöglichkeiten war auch eine Tempo-20-Zone in der Innenstadt angedacht: Autofahrer, die an der Rauhkreuzung im Stau stehen und deshalb die Abkürzung über den Schleichweg Jahn- und Tigaustraße benutzen, sollen hiermit ausgebremst werden. Zwischen Raiffeisenbank und Tigaustraße, Sparkasse und Gasthaus Burger darf bald nur noch mit 20 Stundenkilometern gefahren werden.

Doch auch hier müssen laut Bürgermeister Himmer noch Baumaßnahmen erledigt werden. Auch hier müssen noch Schilder angebracht werden. «Es macht keinen Sinn, die Zone vor dem Parkkonzept einzuführen», erklärt Münsch. Die Kennzeichnung muss im übrigen auch für einige Zwei-Stunden-Parkplätze in der Innenstadt noch aktualisiert werden. (bs)

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