Starterkonferenz
«Stärken vor Ort»: Förderung läuft bis 2014

Jugendliche mit Migrationshintergund werden besser integriert oder Frauen nach jahrelanger Kinderpause fit für den Arbeitsmarkt gemacht: Das sind einige der Ziele, die das Projekt «Stärken vor Ort» in Sankt Mang verfolgt. Dazu trafen sich jetzt interessierte Gruppen mit Quartiersmanager Oliver Stiller, der ihnen die Fördermöglichkeiten erläuterte.

Die Förderperiode für «Stärken vor Ort» geht 2011 schon in die dritte Runde. Laut Stiller stehen 80000 Euro dafür insgesamt zur Verfügung. Ein einzelnes Objekt kann bis maximal 10000 Euro abschöpfen. Wer daran teilnehmen will, muss sich aber sputen: Bereits am 30. November ist der Abgabetermin für die Projektvorstellungen. Am 7. Dezember tagt der Begleitausschuss ein erstes Mal, um die neuen Konzepte zu begutachten.

Zu denen, die nächstes Jahr ein eigenes Projekt anstoßen wollen, gehören die Kindertagesstätte «Kotterner Flohkiste», das Theater Ferdinande, die Johanniter und das Rote Kreuz.

Bei der «Starterkonferenz» im evangelischen Gemeindezentrum Christuskirche stellte Stiller die Ziele und das Antragsverfahren vor. Bei der Veranstaltung hatte Sozialreferent Benedikt Mayer eine Nachricht parat: Die Förderungen laufen nicht, wie zuerst geplant, Ende 2011 aus, sondern werden bis 2014 weiter ausgeführt.

Nicht ganz einfach sei es, so Stiller, die jeweiligen Zielgruppen für die Projekte aufzuspüren. «Das geschieht bisher hauptsächlich über Mundpropaganda.» Eine Vernetzung der lokalen Vereine, Gruppen oder Schulen sei daher wichtig - und auch ein Ziel dieser Maßnahme.

Als Beispiel nannte er den Verein «Wir in Kottern», der 2009 für Frauen ein Projekt zum beruflichen Wiedereinstieg angeboten hatte. Der «Bunte Kreis» wendete sich an übergewichtige junge Frauen und das Kempodium bot einen Workshop mit Schreinern für junge Leute an. Auch der Türkische Dachverband beteiligte sich heuer mit zwei Maßnahmen - klassisch gehören Sprachkurse dazu.

Für Jugendliche und Frauen

Mit der Teilnahme an den Projekten, so erläuterte Stiller, sollen Jugendliche und Frauen mehr Möglichkeiten zur Chancengleichheit und Bildung gewinnen. Das Förderprogramm richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren mit schlechteren Startchancen sowie Frauen mit Problemen beim Einstieg g in den Beruf. Männer werden nicht berücksichtigt. (mor)

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