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Stadtteilfest im Memminger Westen lockt viele Gäste an

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Sie unterhalten sich über alte Zeiten. Der eine kannte schon den Vater des anderen: Antonino Tortorici, Vorsitzender des Ausländerbeirats, steht mit seinem Bekannten Erol Ünverdi zusammen. Sie haben viel zu reden, und beim Stadtteilfest im Memminger Westen ist Zeit dazu. Alte Freunde treffen, mit dem Nachbarn reden, gemeinsam feiern.

Neben ihnen hat Ünverdis Sohn einen Flohmarkttisch bestückt. Ein Handy für zwei Euro hat Ali schon verkauft. Von seinem Stand aus hat er einen guten Blick auf die Bühne vor der Theodor-Heuss-Schule. Dort begrüßen die Quartiersmanagerinnen Katrina Dibah-Lavorante und Isabel Schötta vom Projekt << Soziale Stadt >> die Gäste.

Samba-Lied vorgetragen

Viele sind gekommen - Nachbarn aus 17 Nationen - und genießen die kulinarischen Spezialitäten. Sozialamtsleiter Manfred Mäuerle hat sich chinesische Nudeln ausgewählt. << Sehr gut >>, lobt er. << Nicht zu scharf. >> Und er wendet sich der Bühne zu, wo die Klasse 4a der Theodor-Heuss-Schule mit einem << Samba-Lied >> loslegt. Vor Ulrich Wagner, Leiter des Stadtplanungsamts, stehen Baklava, mit Nüssen gefüllter Blätterteig mit Zuckersirup.

Sein Amt betreut den städtebaulichen Teil des Projekts << Soziale Stadt >>. Noch im Juli beginne der Umbau des Spielplatzes am Wartburgweg, informiert er. Und als nächstes müssten der Platz vor dem Feneberg-Markt in der Machnigstraße und der Ernst-Reuter-Platz umgestaltet werden. << Im Augenblick sieht es so aus, dass wir für die beiden Projekte das Geld noch bekommen >>, kalkuliert Wagner. Irgendwann laufe das Projekt << Soziale Stadt >> aber aus.

Die Bundesmittel seien stark gekürzt worden, sagt Landtagsabgeordneter Josef Miller, in der Hand einen Steaksemmel. << Aber immerhin haben wir bei der Verteilung erreicht, dass Memmingen sehr gut weggekommen ist. >>

Während auf der Bühne die << Indische Tanzgruppe >> ihre Röcke schwingt, ist der fünfjährige Alessandro ins Minigolfen vertieft. Seine Oma Rosemarie Kröschell schaut ihm zu. << Zu dem Fest kommen wir gerne. Wir wohnen hier und man trifft alte Bekannte. >>

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