Stadtrat
Stadtrat ist einstimmig für den Bundeswehrstandort Kaufbeuren

3Bilder

Einstimmig hat der Stadtrat eine Resolution zum Erhalt des Bundeswehrstandortes Kaufbeuren verabschiedet. Die Sitzung des Gremiums fand, um die Verbindung der Kommune mit den Streitkräften zu unterstreichen, eigens im Kaufbeurer Offiziersheim in der Apfeltranger Straße statt. Die Stadt befürchtet, wie mehrfach berichtet, dass der Fliegerhorst, in dem über 1100 Menschen beschäftigt sind, im Zuge der Reform der Bundeswehr in seinem Umfang reduziert oder gar aufgelassen wird.

Auch dieses Ausbildungszentrum werde dann wiederum ein wichtiges Argument gegenüber dem Verteidigungsministerium sein, den Fliegerhorst zu erhalten. Ohnehin habe die Stadt in den vergangenen Wochen und Monaten Gespräche «auf allen Ebenen» geführt, um sich für die Luftwaffenschule stark zu machen. Laut Verteidigungsministerium spielen «strukturpolitische Aspekte» durchaus eine Rolle.

Stadtrat Stephan Stracke, zugleich Abgeordneter der CSU im Bundestag, betonte, dass er sich eigens am Dienstag dieser Woche noch erkundigt habe: «Entscheidungen sind derzeit noch keine gefallen.» Damit sei frühestens vor der Sommerpause zu rechnen.

Dritter Bürgermeister Ernst Holy (Kaufbeurer Initiative) ergänzte auch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Kaufbeurer Städtepartnerschaftsvereins, dass der Fliegerhorst für das Tänzelfest eminent wichtig sei. In den Räumen der Bundeswehr sind oft Gäste des Festes, etwa aus der Partnerstadt Ferrara, untergebracht.

Bernhard Pohl (Freie Wähler) betonte, dass viele Beschäftigte des Fliegerhorstes sich in der Stadt intensiv engagiert hätten - und nannte dabei exemplarisch unter anderem den früheren Kaufbeurer Oberbürgermeister Andreas Knie, der zuvor als Militärarzt bei der Bundeswehr beschäftigt war.

Vertreter aller weiteren Fraktionen - der SPD, der Grünen, der Wählerinitiative Neugablonz und der FDP - sprachen sich ebenfalls einmütig für den Erhalt der Bundeswehr gemäß der Resolution aus. Der Stimmkreisabgeordnete für Kaufbeuren im bayerischen Landtag, Finanzstaatssekretär Franz Pschierer (Mindelheim), war ebenfalls zu Gast bei der öffentlichen Sitzung, um so seine Verbundenheit mit der Bundeswehr zu demonstrieren.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen