Lindenberg
Stadtrat begräbt die Urnenwand

Der Lindenberger Stadtrat hat das Thema Urnenwand wohl endgültig begraben. Wie zuvor schon der Bauausschuss sprachen sich die Räte stattdessen bei einer Gegenstimme (Ludwig Gehring) dafür aus, ein Konzept für eine Gemeinschaftsgrabanlage auf dem Bergfriedhof zu entwickeln.

Eine Urnenwand auf dem Bergfriedhof ist in der Vergangenheit immer mal wieder als Thema aufgetaucht. Nach mehreren Beratungen im Bauausschuss sieht die überwiegende Mehrheit der Räte dafür aber keinen Bedarf. Stattdessen beabsichtigt die Stadt jetzt eine Gemeinschaftsgrabanlage zu errichten. Sie hat gegenüber einer Urnenwand mehrere Vorteile: Sie lässt sich problemlos erweitern, es gibt dafür freie Flächen im Bergfriedhof und sie verursacht anders als eine Urnenwand keine hohen Investitionskosten, erklärte Hauptamtsleiter Roland Kappel.

Stadträte überzeugt

Von den Argumenten hatten sich schon im Bauausschuss die meisten früheren Befürworter einer Urnenwand überzeugen lassen. Dort hatte ein Vertreter der Treuhandgesellschaft bayerischer Friedhofsgärtner vorgestellt, wie ein Gemeinschaftsgrabfeld für Urnen organisiert werden kann. Die Hinterbliebenen kaufen ein «Komplettpaket» und müssen sich nicht mehr um die Grabpflege kümmern. Damit beauftragt wird ein örtlicher Gärtner.

Stundenten einbinden

Josef Kraft schlug namens der CSU-Fraktion ein dreistufiges Vorgehen vor, um zu einer Gemeinschaftsgrabanlage zu kommen.

Erst solle mit einem Landschaftsarchitekten oder -planer eine geeignete Stelle auf dem Friedhof gefunden werden, dann in Abstimmung zwischen Architekt und Bildhauer Grundzüge der Gestaltung festgelegt, schließlich mit einem Steinmetz konkrete Vorschläge erarbeitet werden.

Eventuell könne man auch Kontakt zur Fachhochschule Weihenstephan aufnehmen. Studenten der FH könnten im Rahmen eines Projektes Gestaltungsvorschläge für die Anlage in Lindenberg machen. «Wir wären frischen, studentischen Ideen nicht abgeneigt» (Kraft). Die Verwaltung wird prüfen, inwieweit das möglich ist.

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