Christi Auferstehung
Stadtpfarrer Edward Wastag verlässt die katholische Pfarrei Christi Auferstehung in Memmingen

Stadtpfarrer Edward Wastag wird die katholische Pfarrei Christi Auferstehung in Memmingen zum 1.September verlassen und nach Unterthingau im Ostallgäu wechseln. Mit Blick in die Zukunft sagt der 46-Jährige: «Gott hat mich noch nie enttäuscht. Ich lasse mich von ihm führen und überraschen.»

Allerdings sagt er dies nicht ohne ein Gefühl von Wehmut: «Ich muss die Menschen, die ich gut kenne und schätzen gelernt habe, verlassen. Aber es gehört zu meinem priesterlichen Leben, weiterzugehen und immer wieder woanders zu arbeiten.»

Bevor er nach Deutschland kam, lebte Wastag, der in Nowy Sacz im Süden Polens geboren wurde, in einem Kloster im westpolnischen Breslau. 2001 begann er als Kaplan im Ostallgäuer Lechbruck am See. «Ich wollte in Bayern arbeiten. Das Land ist wunderschön und ich liebe die Mentalität der Menschen.»

Seit 2008 in Memmingen

Von Lechbruck zog der damalige Kaplan nach Nordendorf im Kreis Augsburg. Im Sommer 2008 begann er als Priester im Memminger Westen. «Die Kirche ist hell und sauber. Die Gemeinde ist wunderbar. Hier war ich zu Hause», schwärmt der Pfarrer.

Christi Auferstehung sei mit den Jahren eine internationale Pfarrei geworden - wie auch der Memminger Stadtteil sich gewandelt habe. «Heute leben in der Berliner Freiheit über 20 Nationalitäten, die man alle unter einen Hut bringen muss. Aber viele haben in der Kirche einen Platz gefunden», betont der Pfarrer.

Messe in polnischer Sprache

Einmal im Monat bietet Wastag einen Gottesdienst in polnischer Sprache an. An den Sonntagnachmittagen trifft sich eine Gruppe aus Vietnam in der Kirche und samstags gläubige Philippiner aus verschiedenen Memminger Quartieren, erzählt Wastag.

Was erhofft sich der 46-Jährige von seiner neuen Gemeinde? «Ich habe gelernt, nichts zu erwarten, sondern auf Gott zu vertrauen.» Wer Wastags Nachfolger in Memmingen wird, steht laut der bischöflichen Pressestelle in Augsburg noch nicht fest.

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