Jugendhilfeausschuss
Stadt springt bei sozialen Programmen ein

Für den Rest des Jahres 2011 sind die Maßnahmen des Projekts Soziale Stadt in Sankt Mang gesichert. Weil Fördergelder der Bundesregierung wegfallen, muss die Stadt nun aber selbst in die Kasse greifen. Das ist ein Ergebnis der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses. Fraglich ist allerdings weiterhin, wie es im Jahr 2012 weitergeht. Die Stadt setzt dabei auf die beiden Bundestagsabgeordneten Dr. Gerd Müller (CSU) und Stephan Thomae (FDP). Zudem hat die Verwaltung sich nach anderen Fördermöglichkeiten umgesehen.

Besonders betroffen sind die sogenannten sozial-integrativen Maßnahmen. Dabei handelt es sich um Projekte, die das Zusammenleben der Generationen und Bevölkerungsgruppen im Stadtteil fördern sollen. Die Bundesregierung erklärte diese zum Jahresbeginn als grundsätzlich nicht mehr förderfähig. «Bei der Stadtentwicklung geht es aber nicht nur um Beton und Ziegel», hielt Oberbürgermeister Dr.Ulrich Netzer dem entgegen.

Die drei unmittelbar bedrohten Maßnahmen werden nun aber fortgesetzt. Glück hatte die Stadt, was die Jugendarbeit an der Robert-Schuman-Schule angeht. «Die Regierung von Schwaben hat völlig unerwartet doch noch eine entsprechende Bewilligung erteilt», erläuterte Thomas Baier-Regnery, Leiter des Amts für Jugendarbeit. Dabei handelt es sich um 50000 Euro, die noch aus Fördertöpfen des vergangenen Jahres übrig sind.

Damit fehlen noch 34000 Euro. «Für das Jahr 2011 lässt sich dafür kurzfristig keine andere Finanzierungsalternative finden», sagte Baier-Regnery weiter. Will heißen: Die Stadt muss für verlängerten Öffnungszeiten im Jugendtreff Sankt Mang und für die mobile aufsuchende Jugendarbeit einspringen.

Für 2012 gibt es die Option, sich für andere Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene zu bewerben. Zudem hätten Müller und Thomae zugesagt, sich um Alternativen zu bemühen.

Ein großes Fragezeichen steht jedoch hinter den baulichen Maßnahmen. Dafür gibt es zwar weiterhin Unterstützung vom Bund. Allerdings wird der Fördertopf um etwa 70 Prozent auf 28 Millionen Euro verkleinert. Das heißt laut Sozialreferent Benedikt Mayer, dass es für die Städte schwieriger wird, an Fördergelder zu kommen.

Trotzdem gehe er weiter davon aus, den Anbau an der Schule Kottern/Eich wie geplant fortsetzen zu können.

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