Stadt beteiligt sich an Feuerwehr-Publikation

Kaufbeuren | ses | Ein runden Geburtstag feiert in diesem Jahr die Kaufbeurer Feuerwehr. Sie blickt inzwischen auf eine 150-jährige Geschichte zurück. Das Stadtarchiv plant aus diesem Grund zusammen mit dem Heimatverein den achten Band der Kaufbeurer Schriftenreihe. 'Einen gehaltvollen und repräsentativen Band', wie Dr. Stefan Fischer vor dem Verwaltungsausschuss der Stadt betonte. Das Gremium war davon ebenfalls überzeugt und bewilligte einen Druckkostenzuschuss von 5000 Euro.

Nach Ludwig Ganghofer, dem der sechste Band gewidmet war, und Sophie von La Roche (Band 7) wurde auf 256 Seiten eine Festschrift konzipiert, welche die Geschichte und die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren umfassend darstellt. Thematisiert werden unter anderem das Feuerlöschwesen der Reichsstadt Kaufbeuren, die reichsstädtischen Feuerlöschverordnungen von 1559 und 1750 und die Trennung von Feuerwehr und Turnerschaft im Jahr 1897. Auch die Mitglieder, der Fuhrpark, das technische Gerät und diverse Einsätze werden in dem Buch beschrieben. Angedacht, so Fischer, sei eine Auflage von 2000 Exemplaren. 'Über die Wertigkeit dieser Schriftenreihe muss man nicht viel sagen', meinte er weiter.

Bevor der Verwaltungsausschuss jedoch seine Zustimmung gab, meldete sich Georg Kollmeder (WIN) zu Wort. Er habe ein Problem mit der Bezeichnung 'Festschrift'. 'Eine Festschrift gibt ein Verein heraus und sucht dafür Sponsoren. Die Schriftenreihe ist keine Festschrift, sondern ein Buch, das sich auf die Feuerwehr bezieht', meinte er. Und die Kaufbeurer Wehr sei für das Jubiläum bereits 'ganz gut bestückt' worden, so Kollmeder im Bezug auf den gewünschten Druckkostenzuschuss.

Katharina Wiedemann (FW) erklärte, die Feuerwehr plane für die Feierlichkeiten selbst auch noch ein Heft. Und auch Oberbürgermeister Stefan Bosse sagte: 'Wenn die Feuerwehr einen Teil der Auflage erwerben will und diesen dann als Festschrift verteilt, ist das in Ordnung', sagte er. Schließlich platzte Drittem Bürgermeister Ernst Holy (KI) der Kragen: 'Hier wird diskutiert, anstatt stolz auf eine Institution wie unsere Feuerwehr zu sein.'. Er habe mit der Unterstützung der Wehr überhaupt kein Problem. Holy: 'Schließlich wird dort das Ehrenamt noch groß geschrieben.'

Und so waren jegliche Diskussionen beendet. Ohne Gegenstimme wurde der Zuschuss bewilligt.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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