Feier
Staatliche Berufsschule Kaufbeuren verabschiedet Absolventen

So etwas gab es bisher noch nie an der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren: 15 Absolventen erzielten den Notendurchschnitt von 1,0. Die Abschiedsfeier für die insgesamt 467 Absolventen wurde zum ersten Mal im Kaufbeurer Stadtsaal abgehalten. Eingeladen waren neben den Schülern auch Ehrengäste, Angehörige, Vertreter der Ausbildungsbetriebe und die Lehrer der Schule, sodass der Saal beinahe voll besetzt war.

Nach der Begrüßung bedauerte der Schulleiter Meinrad Stöhr, dass nicht alle der 15 Top-Schüler den Bayerischen Staatspreis überreicht bekommen, da von offizieller Seite nur zehn Preise ausgelobt werden konnten. Nicht nur er war erleichtert, als der erste Festredner, Kaufbeurens Bürgermeister Gerhard Bucher, in Aussicht stellte, dass seitens der Stadt für die fünf nicht bedachten Schüler die entsprechende Auszeichnung erbracht wird.

Insgesamt bestehe eine sehr hohe Leistungsdichte in den an der Kaufbeurer Berufsschule ausgebildeten Berufen, so Stöhr. Die Einrichtung liege immer - meist deutlich - über den jeweiligen Kammerdurchschnitten.

Zurückzuführen sei das auf die große Leistungsbereitschaft der Auszubildenden, die hohe Qualität bei den Ausbildungsbetrieben und das überdurchschnittlich hohe Engagement der Lehrkräfte. Nur so seien nicht nur die 15 1,0-Zeugnisse, sondern auch die äußerst guten Notendurchschnitte bei den 36 Sachpreisträgern aus den einzelnen Klassen zu erklären.

Bürgermeister Bucher sprach den Absolventen Mut zu, immer zielstrebig zu sein und sich entsprechend weiterzubilden. Gerade aus seinem familiären Umfeld wisse er um die Nöte und Ängste von Heranwachsenden. Diese gelte es zu überwinden, denn der Arbeitsmarkt warte dringend auf die frischgebackenen Fachkräfte.

Schülersprecherin Verena Firlit ließ nur kurz die drei Jahre Ausbildung Revue passieren. Im Vordergrund ihrer Rede standen Begriffe wie << Motivation >>, << Lernen >> und << Spaß >>. Sie sprach ihren Mitschülern Mut zu, dass jeder im Leben viel erreichen könne.

Kreishandwerksmeister Robert Klauer betonte die ausgesprochen gute konjunkturelle Lage. Die Firmen in der Region brauchten die neuen Fachkräfte dringend und seien stets bemüht, umfangreich auszubilden, um dann aber auch die Nachwuchskräfte hier zu halten. Die jungen Fachkräfte sollen dabei nie ihre Wurzeln vergessen, betonte der Festredner.

Schulleitung und Ehrengäste nahmen anschließend die Ehrungen vor. Ausgezeichnet mit Sachpreisen wurden die beiden Jahrgangsbesten aus den jeweiligen Abschlussklassen und die Staatspreisträger. Auch Sonderpreise der Steuerberaterkammer wurden übergeben. Von den 15 Staatspreisträgern kamen allein vier Schülerinnen aus dem Beruf der Steuerfachangestellten.

Zum Schluss entließ der stellvertretender Schulleiter Hans Etzler die Schüler und verglich sie in seiner Ansprache mit einer erfolgreichen Sportmannschaft. Im Sport wie im Beruf seinen ein gutes Konzept, viel Training und Disziplin, Teamgeist, ein Schuss Unbekümmertheit, aber auch Freundlichkeit und Dankbarkeit Garanten für eine erfolgreiche Zukunft.

Im Foyer des Stadtsaals fand anschließend ein gemütliches Zusammensein statt. Musikalisch gestaltet wurde die gesamte Feier von der Band << 2musik.de >>.

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