Heimertingen
«Spielplatz muss renoviert werden»

Warum wird der Baggersee nicht verschönert? Warum wird der Spielplatz nicht auf Vordermann gebracht? Warum gibt es an der Hauptstraße keinen Zebrastreifen? Obwohl die Jugend aus Heimertingen viele positive Aspekte für ihre Heimatgemeinde findet, gibt es doch einzelne Kritikpunkte an ihrem Ort. Die Schülerinnen Elisabeth Ott (19), Dorothee Ott (17) und Judith Böckle (15) sowie Abiturientin Teresa Wohlleb (19) und Erzieherin Isabelle Stein (20) haben einige Punkte zusammengetragen und sich mit der MZ-Jugendredaktion über ihren Heimatort unterhalten.

Nicht zufrieden sind alle mit dem in ihren Augen «verwahrlosten Spielplatz» nahe der Schule. «Der müsste endlich mal renoviert und erneuert werden», meint Isabelle. Judith findet außerdem, dass der Spielplatz gefährlich sei. «Auf so einer verrosteten Rutsche will doch keiner spielen.» In einem Punkt sind sich alle einig: «Für die Kinder müsste da ein neuer, ungefährlicher Spielplatz her.»

Ein dringendes Anliegen der Jugendlichen ist ein Zebrastreifen auf der Memminger Straße. «Das ist eine Hauptstraße, da fahren viele Autos. Wenn man zur gegenüberliegenden Apotheke will, ist das Überqueren der Straße sehr gefährlich», findet die 19-jährige Elisabeth. Da sie selber oft mit dem dort haltenden Bus fährt, ist ihrer Meinung nach ein Zebrastreifen wichtig. «Die meisten Kinder steigen aus dem Bus aus und müssen auf die andere Straßenseite, für Kinder kann das ganz schnell zu einer Gefahr werden.»

Einig sind sich Elisabeth, Judith, Dorothee, Isabelle und Teresa darüber, dass der Baggersee verbessert werden müsse, «dann könnte man dort auch endlich wieder baden gehen», sagt Isabelle. Die Jugendlichen finden den Baggersee an sich eigentlich ganz schön und günstig gelegen, «nur sollte man den Müll auf der Wiese wegräumen und den See säubern», erklärt Judith.

Kritik üben sie auch an den fehlenden Mülleimern. Im Ort gebe es zu wenige davon, und der Müll liege oft nur so herum. «Neben den Mülleimern fehlt auch noch eine Art Abfalleimer für Hundekot. Auf beliebten Spazierwegen sieht man überall den Kot liegen, das ist nicht gerade schön», meint Isabelle.

Weiter wünschen sich die Jugendlichen einen neuen Jugendtreff. «Im alten Bahnhofsgebäude wäre ausreichend Platz dafür», sagt Judith. Sie findet auch, dass ein Ort her müsse, an dem sich Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule treffen könnten. «Ein kleines, nettes Café wäre super.»

Neben einem Jugendtreff wünscht sich Teresa einen neuen Dorfladen. «Es müsste mal wieder eine Art Tante-Emma-Laden geben, mit nützlichen und frischen Produkten», so die 19-Jährige. Der jetzige Laden sei viel zu sehr außerhalb von Heimertingen angesiedelt und gerade im Winter für ältere Leute schwer zu Fuß zu erreichen.

Sehr gut gefallen den Jugendlichen die Vereinsangebote. «Da ist für jeden etwas dabei», findet Elisabeth. «Neu zugezogene Leute können sich über die verschiedenen Vereine schnell integrieren und finden so Anschluss an das Ortsgeschehen», finden die fünf Jugendlichen. Die Gemeinde engagiere sich auch sehr für Sozialfälle und schaffe Wohnplätze für Leute, die «eben knapp bei Kasse sind».

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