Modepark
Spatenstich für Vorhaben der Firma Röther - Eröffnung im Frühjahr 2012

Auch wenn der Frühling ausgerechnet gestern eine Pause einlegte und es auf der Baustelle heftig zog: Die Freude war groß auf dem Gelände des früheren Martinsheims, als die Firma Dobler den ersten Bagger für den Bau des Modeparks Röther anrollen ließ. Mit einiger Verzögerung soll das große Bekleidungshaus nun zügig erstellt werden. Bis 3. Oktober, so Michael Röther im Gespräch mit der AZ, soll die Hülle des dreigeschossigen Baus stehen. Dann erfolgt der Innenausbau. Röther rechnet mit einer Eröffnung im Frühjahr 2012. Das Weihnachtsgeschäft 2011 hätte der Unternehmer aus Michelfeld in Baden-Württemberg zwar gerne noch mitgenommen, doch das hält er selbst nicht mehr für realistisch.

Ein Jahr im Verzug

«Es freut mich außerordentlich, dass wir endlich den ersten Spatenstich machen dürfen», sagte er gestern vor den geladenen Gästen auf der Baustelle. Röther räumte unumwunden ein, dass es zu einigen Verzögerungen gekommen sei. Denn bereits im Juni 2007 hatte das Unternehmen das Gelände für seinen Modepark in Kaufbeuren gekauft. Röther sprach von einer Verzögerung von einem Jahr, die dem schlechten Start des Modeparks in Augsburg und der Finanzkrise geschuldet sei.

Nun soll der Bau möglichst schnell realisiert werden. Die Firma Dobler beginnt nächste Woche mit den Erdarbeiten. Gleichzeitig werden im Werk die Fertigteile produziert. Bis Anfang Oktober soll das Gebäude stehen. Röther versicherte: «Wir wollen uns in die Stadt einbringen und gemeinsam Kaufbeuren voranbringen.» Ziel sei es, die Stadt zu stärken.

Das hörte Oberbürgermeister Stefan Bosse gerne. Er gab zu, nach dem gemeinsamen Gang durch die Finanzkrise den Tag des Spatenstichs herbeigesehnt zu haben. Als «geschickten Schachzug» Röthers bezeichnete es Bosse, die Firma Dobler mit dem Bau beauftragt und die Sparkasse Kaufbeuren für die Finanzierung ausgewählt zu haben. Denn beide Unternehmen beschäftigten Hunderte Mitarbeiter, die «sich anziehen wollen». Damit habe Röther schon viele Kunden in Aussicht.

Die Stadt habe ihre Hausaufgaben für die Ansiedlung Röthers bereits gemacht, berichtete Bosse. So ging gestern zeitgleich mit dem Spatenstich die neue Fußgängerampel in Betrieb, die das Röther-Gelände mit der Innenstadt verbindet. Zudem sei der Eingang zur gegenüberliegenden Fußgängerzone neu gestaltet worden. Bosse freute sich zudem, dass es Kaufbeuren mit Röther schaffen werde, «zum Zentrum für Oberbekleidung» zu werden.

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