Spatenstich
Spatenstich beim Espachstift: 44 Wohnungen für Senioren

Viele Sonnenschirme und etliche Schaufeln reihten sich am heißen Montagnachmittag an der Brachfläche beim Espachstift auf. Zum Spatenstich des neuen Seniorenwohnheimes sind neben zahlreichen Bewohner des Stifts auch Ernst Schönhaar, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums und Klaus Rockenmaier, Leiter des Espachstifts erschienen. Für 11,5 Millionen Euro wird in den nächsten beiden Jahren eine Anlage für Senioren entstehen, in der vor allem betreutes Wohnen angeboten wird.

<< Unser Ziel ist es, dass Senioren sich wohlfühlen und in die Gesellschaft eingebunden werden >>, erklärt Schönhaar. Deshalb werde die Wohnanlage auch nahe am Zentrum von Kaufbeuren gebaut. << Die Bewohner können schnell und ohne viel Aufwand zum Einkaufen in die Stadt gehen oder das dortige Kulturprogramm nutzen >>, so der Vorsitzende weiter.

Die Anlage auf einer Fläche von rund 5500 Quadratmetern werde laut Schönhaar aus drei Häusern bestehen. << Diese Brachfläche entspricht den Mindestabmessungen eines Fußballfeldes >>, sagt Architekt Ingo Gebauer. Seinen Ausführungen nach werde der Rohbau im Spätsommer dieses Jahres fertig sein. << Die Baumaßnahmen dauern bis zum Frühjahr 2013. >>

Geplant sind 44 Wohnungen in verschiedenen Größenordnungen, in denen knapp 50 Menschen betreut werden. Wie bereits berichtet wird das 11,5 Millionen Euro teure Projekt größtenteils aus dem Erbe der Kaufbeurerin Käthe Mendes finanziert. Rund die Hälfte ihres Vermögens - also etwa acht Millionen Euro - kommt dem Stift zugute.

Bereits vor fünf Jahren wurde das Espachstift vom Erbe einer wohlhabenden Frau finanziell unterstützt: Mit dem Nachlass von Erika Sedlak (verstorben am im April 2003) konnten die Leiter des Seniorenheims das Grundstück der Firma Lidl erwerben, wo nun die Wohnanlage erweitert wird.

Vielfältiges Angebot

Wie Klaus Rockenmaier, Geschäftsführer des Espachstifts, ausführt, wird in der Anlage auch die neue Tagespflege beheimatet sein. Dort wird zum Beispiel die demente Großmutter untertags versorgt, während die Angehörigen in der Arbeit sind. Dafür gibt es 15 Plätze, zudem wird ein Hol- und Bringedienst eingerichtet, der den Transfer zum Espachstift und wieder heimwärts übernimmt. Außerdem sind in der Seniorenanlage ein Café und eine Bäckerei vorgesehen, die öffentlich zugänglich sind.

Name noch unklar

Welchen konkreten Namen die neue Anlage haben wird, bleibt weiterhin unklar. << Wir haben schon verschiedene Anregungen >>, so Schönhaar. Festlegen wollen sie sich aber noch nicht. Im Gespräch seien beispielsweise biblische Namen oder der Name der Erbstifterin.

Informationen zum Neubau-Projekt des Espachstifts in Kaufbeuren erhalten Interessierte bei Geschäftsführer Klaus Rockenmaier unter der Telefonnummer (08341) 9502-36.

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