Bauvorhaben
Sparversion der Renovierung an den Oberschulen in Kaufbeuren

Die eigentlich schon fertige Planung für die Renovierung und Erweiterung der Fachoberschule (FOS) und der Berufsoberschule (BOS) in der Schelmenhofstraße in Kaufbeuren wird wieder infrage gestellt. Bei der jüngsten Sitzung des Kaufbeurer Bauausschusses machte Oberbürgermeister Stefan Bosse deutlich, dass ihm das momentane Vorhaben zu teuer ist.

Die Umsetzung der aktuellen Planung, um die akute Raumnot an den Beruflichen Oberschulen zu lindern und die Situation bei den Fachunterrichtsräumen zu verbessern, würde rund 6,4 Millionen Euro kosten.

Im Haushalt sind für den Erweiterungsbau und die Sanierung insgesamt rund 4,9 Millionen Euro vorgesehen. 'Andere Schulen leben auch mit Unzulänglichkeiten. Was hier mehr an Geld fließt, fehlt an anderer Stelle', so Bosse.

Einsparungen nötig

Deshalb hätten sich die beteiligten Architekten, Projektentwickler und die Stadt zusammengesetzt, um Einsparmöglichkeiten auszuloten.

Zum einen könnte die derzeitige Planung um einige Raumteile, etwa das Verbindungsgebäude zwischen den beiden Schulen und die Erweiterung der Aula, reduziert werden.'Da werden wir aber trotzdem nicht unter fünf Millionen Euro kommen', vermutet der Oberbürgermeister.

Zum anderen könnte die Planung komplett neu erstellt und von vorneherein günstiger konzipiert werden.

Letztere Möglichkeit hätte allerdings den Nachteil, dass die Förderung für das Projekt bei der Regierung von Schwaben neu beantragt werden müsste und sich der Beginn der Bauarbeiten mindestens um ein Jahr verzögern könnte.

Außerdem sei zumindest ein Teil der bisherigen Planungskosten von rund 200 000 Euro verloren, wie Karl-Georg Bauernfeind (CSU) anmerkte. 100 000 Euro Planungskosten könnten unter Umständen verloren sein, 'aber dafür haben wir vielleicht eine Million Euro gespart', entgegnete Bosse.

Deutlich überbelegt

Dass eine Erweiterung der Beruflichen Oberschulen unumgänglich ist, daran ließ der OB aber keinen Zweifel. Mit rund 900 Schülern seien die jetzigen Gebäude deutlich überbelegt. Die Prognosen gingen auch für die nächsten Jahre von stabilen Schülerzahlen aus.

Weil genaue Zahlen zu den Kosten der Planungsvarianten erst bei der Sitzung des Stadtrates Ende September vorliegen, schlug Bosse vor, über das Thema dann im Plenum zu entscheiden. So sprach der Bauausschuss auch keine Empfehlung für den Stadtrat aus.

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