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Sparkasse verabschiedet Direktor Josef Primbs

In jüngeren Jahren gesundheitsbewusst mit Birkenstock-Schuhen, kostenbewusst beim Einkauf von schmackhaftem Lebkuchen-Bruch und dazu viel Realitätssinn – so kennzeichnete Anita Dürrwanger-Trautwein, Verbandsdirektorin des Sparkassenverbandes Bayern, Josef Primbs als Exemplar des 'homo oeconomicus'. <%IMG id='722246' title='Sparkasse verabschiedet Direktor Josef Primbs'%>Sie würdigte ihn als liebenswert und geschätzt, geradlinig und mit hervorragenden Fachkenntnissen. Seit Oktober 1992 wirkte Primbs im Vorstand der früheren Sparkasse Sonthofen-Immenstadt und der heutigen Sparkasse Allgäu. Jetzt geht er nach 43 Banker-Jahren in den Ruhestand. Bei einer großen Abschiedsfeier verabschiedete ihn die Sparkasse.

Primbs habe sich in den 19 Jahren als Vorstandsmitglied hohe Wertschätzung und Anerkennung erarbeitet, lobte Vorstandschef Martin Haf. Die Zusammenarbeit in der Führungsmannschaft sei von gegenseitigem Vertrauen und Mut zu neuen, auch ungewöhnlichen Entscheidungen geprägt gewesen. Das sei auch an den Ergebnissen messbar.

Landrat und Verwaltungsratsvorsitzender Gebhard Kaiser erinnerte nicht nur daran, dass der scheidende Vorstand am Schluss einer Sitzung immer noch gern die 'süßen Teilchen' vertilgt habe, sondern insbesondere an berufliche Leistungen: Der Direktor habe maßgeblichen Anteil daran, dass die Sparkasse 'heute dasteht, wo sie ist'.

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Von 1992 bis zur Fusion zur Sparkasse Allgäu (Januar 2000) sei das Ausleihvolumen um rund 60 Prozent auf 1,6 Milliarden Mark gestiegen. Die Ressortverantwortung fürs Kreditgeschäft und mehr hatte Primbs, der sich dabei durch Zuverlässigkeit, Beharrlichkeit und profundes Fachwissen auszeichnete.

'Menschen wie Josef Primbs sind die Sparkasse – zuverlässig, seriös und vertrauenswürdig', betonte Walter Pache, Bezirksobmann der Schwäbischen Sparkassen. Er würdigte seinen scheidenden Kollegen als exzellenten Praktiker, der gegenüber Kunden und Mitarbeitern Mensch geblieben sei.

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Ein Punkt, dem Personalratsvorsitzender Günter Boy zustimmte: Unternehmen erzielten die besten Ergebnisse im Miteinander von Personal und Geschäftsführung; vor allem, wenn das als Kultur im Unternehmen verankert sei. Primbs sei Bestandteil dieser gelebten Kultur gewesen und habe sich auch für eine faire Vergütung eingesetzt, so Boy.

Mehr kann man als Vorstand nicht erwarten, freute sich Primbs über das Lob von Mitarbeiterseite. Rückblickend erinnerte er unter anderem an die Fusion mit den Sparkassen in Kempten und dem Ostallgäu – 'eine einmalige Herausforderung'. Gemeinsam habe man es geschafft, ein neues Haus zu formen. Und mit Blick auf die Nachfolger: 'Die Sparkasse steht wirtschaftlich so erfolgreich da, dass man sie guten Gewissens übergeben kann.'

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