Allgäu-Jazz
Soultrouble glänzt mit Hits von «Blood, Sweat and Tears»

Messerscharfe Bläserriffs, beinharter Beat vom Schlagzeug, ein Fast-David-Clayton-Thomas und eine Beinahe-Tina-Turner an den Gesangsmikrofonen - das war «Soultrouble and the heavy horns» im gut gefüllten Haus International (in der Reihe «Allgäu-Jazz»).

Im Zentrum des rock-soul-funkigen Geschehens funkelten vier hervorragend gecoverte Blood-Sweat-and-Tears-Hits. Was die New Yorker Jazz-Rocker in den 1970er Jahren mit vier Bläsern, vier Rhythmikern und einem Sänger anzündeten, das brannten die elf Kemptener Funker um Tobias Buhl feuerwerkartig ab: «And When I Die», «More And More», «God Bless The Child».

Gleich drei Trompeten, Posaune, Alt- und Tenorsax zelebrierten die subtil komponierten Sätze einer Mini-Bigband so frisch, wie es sich für einen echten Jazzfrühling ziemt. Und Oliver Kammel reizte seine satte Soul-Stimme weidlich aus. Der wildeste Titel der Sängerin Simone Weiß war «Knock On Wood» im funkigen Shuffle-Beat. Eine gute Handvoll Lieder schmetterten die beiden Rock-Röhren im Duett: «Hit The Road, Jack», «What Is Hip», «Proud Mary». Knackige Knospen im Jazzfrühling!

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