CSU-Ortsverband Lindenberg
Sorge wegen Mitgliederentwicklung bei der CSU in Lindenberg

Mit einem Durchschnittsalter der Mitglieder im Landkreis von rund 60 Jahren laufe die Christlich-Soziale Union (CSU) Gefahr, nicht mehr die ganze Bevölkerung zu repräsentieren, so der Lindenberger Ortsverbandsvorsitzende Thomas Goebel. 'Das aber war früher bei den beiden Volksparteien CDU/CSU und SPD der Fall', stellte Goebel bei der Jahresversammlung fest. Die Mitgliederzahl sei zudem leicht auf 55 gesunken.

Für einen kleiner und älter werdenden Ortsverband sei es nicht einfach, die zahlreichen anstehenden Wahlen zu schultern. 'Für den Stadtrat müssen wir wieder 24 Kandidaten finden', so Goebel. Zudem stelle sich auch die Frage, ob die Lindenberger CSU 2014 einen eigenen Bürgermeister-Kandidaten aufstellen wolle. Die von Goebel angeregte Diskussion darüber blieb aber aus.

Die 2014 anstehenden Kommunalwahlen seien eine Chance, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und so auch neue Mitglieder zu gewinnen – so der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Eberhard Rotter. Landrat Elmar Stegmann informierte über das geplante Vorgehen in der Windrad-Diskussion.

Nachdem jene Standorte bekannt seien, auf denen Windkraft-Anlagen grundsätzlich sinnvoll einsetzbar sind, soll den Gesprächen mit den Bürgermeistern eine direkte Bürgerbeteiligung folgen. Idealerweise sollten am Ende der Diskussion ein oder maximal zwei Standorte im Landkreis festgelegt werden.

In seinem Jahresrückblick verwies Goebel auf die Aktivitäten des Ortsverbandes rund um die Fußgängerzone: 'Hier haben wir mit unserem Stadtgespräch und der Unterschriftensammlung effektiv gehandelt und die Entscheidung des Stadtrates mitbeeinflusst, in dem wir die Meinung der Bürger zum Ausdruck gebracht haben', so Goebel.

Auch künftig solle es Veranstaltungen des Ortsverbandes geben, so im Juni eine Diskussion zu den Aufgaben des Bezirks und im November eine gemeinsame Veranstaltung mit der Jungen Union zum Thema 'Missbrauch'.

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