Friesenried
Sonnenenergie auf Schuldach

Der Gemeinderat informierte sich in seiner jüngsten Sitzung über Finanzierungsmöglichkeiten für die Einrichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule. Heribert Buchmiller aus Günzach stellte in seiner ausführlichen Präsentation auch technische Grundlagen vor.

Er lege viel Wert auf Qualität mit dem Einbau sogenannter Bp-Module mit dem Siko-Montagesystem. Diese böten herausragende Vorteile, insbesondere bei der Leistung und Haltbarkeit sowie beim Ertrag. Als Finanzierungsvariante favorisiere er ein Leasingmodell. Dafür werde kein Eigenkapital benötigt, die Anlage trage sich selbst durch die Einspeisevergütung. Der Zins bleibe über die gesamte Laufzeit des Vertrages eingefroren. Steuerliche Vorteile rundeten die Mietzahlungen ab. Der Service sei während der gesamten Garantiezeit von acht Jahren kostenfrei.

In seinem Angebot geht der Fachmann von einer Leistungsstärke von 20,65 kW aus. Kostenpunkt: 85000 Euro. Die monatliche Leasingrate betrage etwa 600 Euro. Bürgermeister Wolfgang Gerum warf ein, dass die Dachfenster herausgenommen werden könnten. So gewinne man eine größere Nutzfläche. Gerum fragte nach, ob die Finanzierung der Anlage über eine Kreditaufnahme wirtschaftlich sei. Buchmiller verneinte: Man habe enorme Nachteile, vor allem müsse Eigenkapital eingesetzt und Steuern und Zinsen gezahlt werden. Rosmarie Brecheisen konterte: Die Finanzierung über ein KfW-Darlehen sei derzeit äußerst günstig. Da noch andere Angebote vorlagen, wurde die Entscheidung über das weitere Vorgehen in den nicht öffentlichen Teil der Sitzung verlegt. Gerum meinte, dass die Installation einer Photovoltaikanlage auch für das Gebäude der Kläranlage interessant sein könnte.

Der Vorstand des Turn- und Sportvereins habe angekündigt, eine Anlage auf das Vereinsheim zu bauen.

Wasser muss abgekocht werden

Sorgen bereitet die Salenwanger Wasserquelle. Die Proben seien seit Tagen nicht in Ordnung, berichtete Gerum. Das Wasser müsse abgekocht werden. Man wisse nicht, woher die Kolibakterien kommen. Auch der Behälter sei nicht mehr tragbar. Daher gebe es nur zwei Möglichkeiten: Quelle sanieren und neuen Behälter bauen oder die Quelle auflösen und das Wasser aus Kaufbeuren beziehen. Die betroffenen Bürger sollen entscheiden. Der Quellstrang werde demnächst mit einer Kamera befahren.

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