Füssen
Sommerspektakel in gelbem Gummi

Strahlender Sonnenschein, sommerliche Temperaturen, ein sich grün schimmernd als Südsee gerierender Fluss und Tausende Besucher - wäre Markus Bleicher noch bei seinem Metier Eishockey geblieben, statt sich als Moderator zu versuchen, wäre das erste «Füssener Entenrennen» nahezu perfekt verlaufen. Mehr als tausend Gummienten gingen am Ausgang des Kraftwerks bei der Textil AG an den Start und trieben nach dem lautstarken Startschuss der Füssener Böllerschützen den Lech hinab bis ins Ziel an der Theresienbrücke.

Dass es die Ente von Irene Haf aus Füssen war, die dort als erste ankam, erfuhr diese allerdings erst verspätet - sie war schon gegangen. «Sie hat gemeint, sie gewinnt doch eh nichts», erzählt ihre Freundin Gabi Versal, die an ihrer statt den Hauptgewinn, einen Gutschein für einen Tandem-Gleitschirmflug vom Tegelberg entgegennahm. Über den werde sie sich aber riesig freuen, ist sich Gabi Versal sicher: «Die ist schließlich richtig sportlich.»

Erleichtert zeigte sich nach der Preisvergabe Philipp Hoffmann von Füssen Tourismus und Marketing (FTM), Ideengeber und Organisator des «Entenrennens». Nachdem an den letzten beiden Tagen vor dem Rennen noch reichlich Enten in der Fußgängerzone verkauft worden waren, sei das Ziel, mehr als 1000 Gummitiere ins Rennen zu schicken, auf jeden Fall erreicht worden.

Mehr als 2300 Euro gehen damit an den Kindergarten St. Gabriel. Die Werbegemeinschaft, die das Rennen zusammen mit FTM organisiert hatte, hatte vorgeschlagen, dessen Erlös den beiden integrativen Kindergartengruppen zur Verfügung zu stellen. Nach der geglückten Premiere werde es wohl auch nächstes Jahr ein Entenrennen beim Brückenfest geben, so Philipp Hoffmann. Das Fest selbst organisieren die Wirte der Gaststätten an beiden Ufern bei der Theresienbrücke, die Schiffwirtschaft und das Michelangelo, die auch die Versorgung der Gäste übernahmen.

Doppelsperre funktioniert

Damit das Entenrennen reibungslos ablief, waren übrigens mehrere Probeläufe von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Wasserwacht nötig, weil die Gummitiere immer wieder unter den Sperren hindurch schlüpften. Erst im dritten Anlauf gelang es den Helfern, eine unüberwindliche Barriere zu errichten, die die Enten ins Ziel leitete: Sie füllten einen der beiden B-Schläuche mit Luft und den anderen mit Wasser. «Diese Doppelsperre hat dann funktioniert», so Philipp Hoffmann erleichtert.

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