Verkehr
Soll die Stadt Kempten fürs private Parken sorgen?

Symbolbild Parkplatz.
  • Symbolbild Parkplatz.
  • Foto: Hannah Kronschnabl
  • hochgeladen von Camilla Schulz

71 Bewohner der neuen Wohnanlage am Gottesackerweg in Kempten fordern von der Stadt, rund um die Neubauten eine „Bewohnerparkzone“ auszuweisen. Wie die Allgäuer Zeitung berichtet, haben die Anwohner eine Unterschriftenaktion gestartet, weil es auf dem öffentlichen Grund zu wenige private Stellplätze gebe. 

Die Stadt prüft jetzt, inwieweit sie helfen kann und will. Nach Worten von Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann gegenüber der AZ wirft die Bitte eine Grundsatzfrage auf: Muss eine Kommune auf öffentlichen Flächen reine Privatinteressen befriedigen? 

Außerdem seien für die Neubauten der Sozialbau auf dem Gelände des früheren Kreiskrankenhauses schon mehr Stellplätze zur Verfügung gestellt worden als vorgeschrieben: 156 statt 146 für 120 Wohneinheiten. Das Problem: Viele Haushalte haben mehr als ein Auto. Da die Bewohner der neuen Häuser also theoretisch alle einen Stellplatz haben, können sie gemäß der geltenden Vorgaben keine Anwohnerparkausweise beantragen.   

Wiedemann schlägt laut AZ den Bewohnern vor, einen Dauerparkschein für den Parkplatz Rottachstraße an der Feuerwehr zu erwerben. Ein solches Ticket koste 350 Euro pro Jahr und damit ungleich mehr als ein Schein für das Bewohnerparken. 

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 29.01.2020.

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