Kempten
So viele Studienanfänger an der Hochschule wie noch nie

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Mit einer Rekordzahl von 1040 Studienanfängern startet am Montag der Hochschulbetrieb in ein neues Semester. Erstmals haben sich damit mehr als 1000 Erstsemester an der Hochschule eingeschrieben, freuten sich gestern Präsident Professor Dr. Robert F. Schmidt und Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer bei der Begrüßung. Insgesamt hat die Hochschule in diesem Semester rund 3500 Studenten. 70 Prozent davon stammen aus dem Allgäu, knapp 25 aus ganz Deutschland und über fünf Prozent aus dem Ausland.

Was sind die Gründe dafür, dass sich über 3800 junge Menschen um einen Studienplatz im Kempten beworben haben, von denen dann die 1040 zugelassen wurden? «Ich komme aus Lindenberg und das hier ist die nächste Uni», meint Andi Alder aus Lindenberg. Auch Tamara Eggensberger und Janine Schäfer wollten während ihrer Studienzeit nicht von Freunden und Familie wegziehen.

Christoph Kullmann aus Wörishofen und Sebastian Kirchner aus Bamberg haben sich für Kempten wegen des Diplomstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen entschieden. «Die meisten anderen Unis bieten nur noch Bachelor-Abschlüsse an. Von denen halte ich nicht viel», erklärt Christoph. «Ich wollte von zu Hause weg und doch in Bayern bleiben», sagt Sebastian.

Das gute Fremdsprachenangebot schätzt Natalie Henke aus Stuttgart - sie lernt Japanisch: «Und an keiner anderen Uni gibt es diese Kombination mit Betriebswirtschaft.» Genauso begeistert ist Elise Ronze aus St. Etienne, die neben Deutsch- und Französischkursen auch Englisch und Spanisch belegt. Sophie Schuster aus Budapest wurde die Kemptener Hochschule von ungarischen Kommilitonen empfohlen, «weil hier die Menschen so nett sein sollen und man schnell Freunde findet».

Dazu hat sie dann in der örtlichen Gastronomie reichlich Gelegenheit. Denn, so der OB, Kempten zeichnet sich durch eine besonders hohe Kneipendichte aus. Eine hohe Dichte - an Studenten - gibt es aber auch an der Hochschule, wegen der steigenden Zahl an Studierenden. Damit es nicht allzu eng wird, haben die Verantwortlichen jetzt zusätzliche Gebäude in der Stadt angemietet.

Wieder ausreichend Platz am Campus soll es ab März 2011 geben, wenn der Neubau fertig ist.

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