Kabinett
So soll es an bayerischen Schulen weitergehen: Alternativ-Szenarien bei Corona-Ausbrüchen

Schule (Symbolbild).
  • Schule (Symbolbild).
  • Foto: Armin Weigel
  • hochgeladen von Viktor Graf

In elf Wochen beginnt das neue Schuljahr. Dann will der Freistaat Bayern auch wieder in den normalen Regelbetrieb an Schulen starten. Das teilte Bayerns Kultusminister Michael Piazolo auf einer Pressekonferenz am Dienstag mit. Gleichzeitig hat das Kabinett auch Alternativ-Szenarien entworfen, wie bei neuen Corona-Infektionen reagiert werden soll.

Szenario1 (Wunschbetrieb):
Ziel des Freistaates Bayern sei es, zu Beginn des neuen Schuljahres mit dem Regelbetrieb zu starten, meint Piazolo. Das bedeutet:

  • Regelbetrieb mit Hygiene-Auflagen im September.
  • Täglicher Präsenzunterricht in den Schulen.
  • Keinen Mindestabstand mehr in den Klassenräumen.
  • Klassenteilungen sollen aufgehoben werden.
  • Regelbetrieb soll mit Testungen begleitet werden.

Szenario 2:
Bei einem "maßvollen Corona-Ausbruch" will Bayern zum jetzigen Schul-Model zurückkehren. Das heißt:

  • Schule im Wechselbetrieb (Präsenz- und Distanzunterricht).
  • Mit Abstandsgebot.
  • Mit Notbetreuung.
  • Lehrplan wird entsprechend angepasst.  

Szenairo 3&4:
Das Szenario drei greift beim Auftreten von lokalen Infektions-Hotspots. Dann sollen nur die betroffenen  Schulen vorübergehend geschlossen werden. Nur beim Auftreten einer zweiten Corona-Welle (Szenario 4) müssten Schüler wieder flächendeckend zum Distanzunterricht zurückkehren. 

Betreuung und Nachhilfe

  • Nach dem Schulstart soll der jeweilige "Lernstand" der Schüler festgestellt werden. Bei Schülern mit einem Lern-Defizit stehe ein "Bündel an Maßnahmen bereit, um die Schüler wieder heranzuführen", meint Piazolo. Außerdem soll ein "großzügiges Vorrücken auf Probe" ermöglicht werden, so der Kultusminister.
  • Der Freistaat will in den Sommerferien ein "freizeitpädagogisches Ferienprogramm" anbieten. Damit sollen Eltern unterstützt werden, die ihren Urlaub schon aufgebraucht haben und ihre Kinder nicht betreuen können. Das Programm richtet sich insbesondere an die Jahrgänge eins bis sechs. Dabei handle es sich aber um keine Notbetreuung, stellt Piazolo klar. Momentan werde unverbindlich der Bedarf einer solchen Betreuung abgefragt. Noch am Dienstag gehe an die Schulen ein entsprechendes Schreiben. Die Schulleiter leiten das Schreiben dann an die Eltern weiter. Erst dann werde geplant, wie die Betreuung genau aussehen könne.

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