Landratsamt informiert
So kann die Trinkwasserhygiene in kaum genutzten Gebäuden sichergestellt werden

Wegen der derzeit geltenden Beschränkungen werden momentan viele Einrichtungen wie Hotels, Gaststätten, Sport- und Veranstaltungshallen, etc. nur wenig bis gar nicht benutzt. Das hat negative Auswirkungen auf das Trinkwasser.
  • Wegen der derzeit geltenden Beschränkungen werden momentan viele Einrichtungen wie Hotels, Gaststätten, Sport- und Veranstaltungshallen, etc. nur wenig bis gar nicht benutzt. Das hat negative Auswirkungen auf das Trinkwasser.
  • Foto: Lukas Barth (dpa)
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Wegen der derzeit geltenden Beschränkungen werden momentan viele Einrichtungen wie Hotels, Gaststätten, Sport- und Veranstaltungshallen, Schulen, Einkaufszentren etc. nur wenig bis gar nicht benutzt. Deshalb weist das Landratsamt Oberallgäu jetzt darauf hin, dass das negative Auswirkungen für die Trinkwasserqualität in den betroffenen Gebäuden hat.

Wie das Landratsamt mitteilt, sei jede Trinkwasser-Installation auf eine regelmäßige Wasserentnahme ausgelegt. Entfällt diese, drohen demnach hygienische Probleme wie beispielsweise Legionellen. Diese können später nur unter erheblichem Aufwand wieder beseitigt werden.

Darum empfiehlt das Landratsamt die Trinkwasser-Leitungen aller nicht genutzten Entnahmestellen mindestens wöchentlich zu spülen. Besser wäre sogar alle 72 Stunden. Das gelte "unabhängig davon, ob eine Einrichtung geschlossen ist oder nur noch teilweise genutzt wird." Die Leitungen sollen solange gespült werden, bis die Wassertemperatur konstant bleibe. "Die Kalt- und Warmwasserleitung sind getrennt zu spülen, zunächst Warmwasser, dann Kaltwasser", so das Landratsamt.

Betriebsunterbrechung der Trinkwasser-Installation: Hygienisches und finanzielles Risiko

"Wird eine Trinkwasser-Installation nicht gespült, spart dies zwar zunächst Kosten für Energie, Wasser und Personal. Aber dadurch verursachte hygienische Beeinträchtigungen führen unter Umständen zu hohen Sanierungskosten", gibt das Landratsamt zu bedenken. "Diese können weitaus höher liegen als die Kosten für die Durchführung von Spülprogrammen."

Ausführliche Informationen für Gebäude-Betreiber, Fachfirmen und Trinkwasserlabore hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittel (LGL) in zwei Merkblättern veröffentlicht. Diese sind auch auf der Internetseite des Landkreises Oberallgäu veröffentlicht.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen