Wintersport
Snowboarder und Skifahrer streiten vor Kemptener Gericht

Davor fürchten sich inzwischen viele Skifahrer: Plötzlich kommt auf der Piste unkontrolliert ein anderer Wintersportler an und fährt einen schlicht über den Haufen. So erlebte es vor genau einem Jahr ein Allgäuer an einer Bergbahn. Vor dem Kemptener Landgericht wurde nun ein Vergleich geschlossen: 4000 Euro Schmerzensgeld erhält der Mann plus 500 Euro für Arbeiten im Haushalt, die er nicht selbst erledigen konnte. An den Zusammenprall hat der Skifahrer wenig Erinnerung: 'Ich fuhr in regelmäßigen Schwüngen bergab, als ich plötzlich umgerissen wurde.' 'Ich konnte auf dem glatten Untergrund einfach nicht mehr bremsen', räumt der junge Snowboarder ein, der sich mehrfach bei dem Skifahrer entschuldigt hat.

Richter Sebastian Pitz zielt in der Güteverhandlung auf einen Vergleich ab, den auch die Versicherung des Snowboarders akzeptiert. 'Nicht weiter diskutieren' müsse man aber, wer die Schuld an dem Unfall trägt: 'Der von oben Kommende muss eben aufpassen.'

Den ganzen Bericht mit mehr Details zum Unfall und zum Gerichtsurteil sowie einem Infokasten zu den Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbands finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 28. Februar 2013 (Seite 29).

Die Druckausgabe der Allgäuer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu

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