Verkehr
Situation am Kreisel hat sich beruhigt

Wie wurde der Kreisel an der Kemptener Straße herbeigesehnt: Eine einfachere Verkehrsführung sowie mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer waren die Argumente für den Bau. Doch dann kamen Staus: Zunächst wegen der neuen Streckenführung, dann witterungsbedingt und nun sollen die Schülermassen den Verkehr behindern, kündigten AZ-Leser an. Ein anderer monierte den «Schilderwald» am Kreisel, der die Sicht versperre.

Doch die Behörden sehen das ganz anders: Natürlich gebe es noch leichte Stockungen, meint Thomas Wegst, Verkehrssachbearbeiter der Kaufbeurer Polizeiinspektion. Dafür sorgten auch die Schüler. Morgens bei Schulbeginn und vor allem mittags nach Unterrichtsende kämen die Pennäler «geballt» zum Kreisel, so Wegst. Doch das sei nur eine kurze Zeit, dann verschwinde der Spuk wieder. «Das ist nur ein enges Zeitfenster, wenn die Schüler dort ankommen», bestätigt der städtische Verkehrssachbearbeiter Jürgen Schlamber. Natürlich müssten die Autos da zurückstehen, da die Fußgängerüberwege Vorrang haben. Aber das sei für die Sicherheit der Schüler ja auch so gewollt. «Insgesamt ergeben sich keine neuen Erkenntnisse», bilanziert Schlamber.

Keine Sichtbehinderung

Die Schilder hingegen seien notwendig - entweder um den Verkehr zu regeln oder als Ortshinweise. Den Vorwurf, dass die Schilder zu tief hängen, kann Schlamber «nicht nachvollziehen»: «Die stehen in Kaufbeuren auf den Mittelinseln wie überall in Deutschland.» Die Höhe sei im Übrigen gesetzlich geregelt. «Wir sehen deshalb keine Probleme, wie die Schilder dort stehen», so Wegst. Notfalls müssten die Verkehrsteilnehmer eben langsam an den Kreisel heranfahren - was angesichts der Fußgängerüberwege auch notwendig sei.

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