Kempten
Sinn Leffers, Zentralhaus, Illerkauf

Einen Eindruck, wie das Quelle-Haus bald aussehen könnte, bekommt man nebenan in der Bahnhofstraße. Das Sinn-Leffers-Gebäude steht seit Februar leer. Aufkleber zeugen von der Rabattschlacht zur Geschäftsaufgabe. «Einen Nachmieter gibt es noch nicht», so Susanne Weber von der Firma Cushman & Wakefield, die das Gebäude für den Eigentümer, die Dawnay-Day-Gruppe, betreut.

Direkt daneben, im Zentralhaus und im Illerkauf, ebenfalls viele Leerstände: Heruntergelassene Rolltore, verlassene Friseurstühle, übrig gebliebene Putzeimer prägen das Bild. Dabei war alles einmal anders. «Vor etwa 35 Jahren haben wir im Zentralhaus alles bekommen, einen Gemüsehändler gab es, einen Bäcker und einen Metzger», erinnert sich eine Kemptenerin. Jahrgang 1941 ist sie und mit ihren Bekannten an diesem Nachmittag nur wegen der Parkgarage im Zentralhaus unterwegs. Todtraurig sei das, was da in der Innenstadt passiere.

Auch Bürgermeister Josef Mayr sieht die «Wunde» Bahnhofstraße/Freudenberg mit Sorge. Man stehe vor «erheblichen Aufgaben». Momentan hoffe man vor allem auf den Wirtschaftsaufschwung, der dann neue Nutzer für die Kemptener Immobilien bringen könnte.

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