Pfarreiengemeinschaft
«Sie passen zu uns»

Vier Monate nach der Verabschiedung von Herbert Mader hat die Pfarreiengemeinschaft Stiefenhofen, zu der auch Grünenbach und Ebratshofen gehören, seit gestern wieder offiziell einen Pfarrer: Johann Mair, zuletzt in Memmingen tätig, wurde von Dekan Ortwin Gebauer in sein neues Amt eingeführt. Groß war die Anteilnahme der Bevölkerung: Die Pfarrkirche St. Martin war bis auf den letzten Platz gefüllt, Musikkapellen und Chöre umrahmten den Gottesdienst und mit einem Festzug ging es anschließend zur Festhalle, in der ein Stehempfang stattfand.

Noch durch den früheren Bischof Walter Mixa war der 59-jährige Mair im Februar als neuer Pfarrer ernannt worden.

Die Ernennungsurkunde übergab ihm nun Dekan Gebauer, der den Heiligen Sankt Martin in den Mittelpunkt seiner Predigt stellte. Dessen Festtag wird in dieser Woche gefeiert und er ist auch Namensgeber für das Gotteshaus in Stiefenhofen.

Von ihm könne auch heute noch viel gelernt werden, gerade: «Stehe ich zu Christus oder habe ich ihn dem persönlichen Erfolg geopfert?». Wie kaum ein anderer stehe St. Martin für «Glaube, Liebe und Hoffnung». Und so erinnere er daran, zu helfen, wo Not ist. Zudem: «Am Maß unserer Liebe lässt sich ablesen, wie sehr wir glauben».

Sichtlich beeindruckt vom feierlichen Rahmen dankte Johann Mair für die Gestaltung des Gottesdienstes. Hier hatten sich die Chorgemeinschaft Stiefenhofen/Simmerberg sowie der Kirchenchor Grünenbach ebenso gemeinsam eingebracht wie die Musikkapellen Ebratshofen, Grünenbach und Stiefenhofen. Zudem umrahmten der Männerchor und der LoGo-Chor («Lobet Gott») Stiefenhofen den Gottesdienst.

Kirche und Staat

«Willkommen im schönsten Landkreis Bayerns» rief dem neuen Pfarrer beim anschließenden Stehempfang Landrat Elmar Stegmann zu. Stiefenhofens Bürgermeister Anton Wolf stellte fest, dass bei Gesprächen mit dem Pfarrer schnell klar werde, dass «Kirche und Staat in unserer Kultur zusammen gehören».

Und sein Grünenbacher Amtskollege Markus Eugler bemerkte, dass der neue Pfarrer schon in den ersten neun Wochen zwischen Amtsantritt und nun erfolgter offizieller Einführung bewiesen habe, dass die «Fußstapfen» seines Vorgängers, der 45 Jahre in Stiefenhofen tätig war, nicht zu groß seien: «Sie sind der Richtige. Sie passen zu uns», so Eugler.

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