Innenstadt
Senat für Sanierung des Hasenareals - Kooperation zwischen Eigentümern, Investoren und Stadt angestrebt

Das heruntergekommene Altstadtviertel rund um den Memminger Hasensaal soll in absehbarer Zeit eine Aufwertung erfahren. Wie berichtet, möchte die Siebendächer Baugenossenschaft nach Informationen unserer Zeitung dort gerne weiteren Grund von der Stadt erwerben, um Wohnungen bauen zu können. Stellungnahmen von offizieller Seite gibt es hierzu noch nicht. Indes hat sich der Bausenat des Stadtrats jetzt einstimmig dafür ausgesprochen, dass das Quartier «Hasensaal/Rotergasse» in einer Kooperation von Grundeigentümern, Investoren und der Stadt saniert werden soll. «Entsprechende Vereinbarungen sind aber noch zu schließen», unterstrich Baureferatsleiter Aloys Hinske in der Senatssitzung.

Für die Sanierung des Gebiets zwischen Lindauer Straße, Rotergasse, Obere Bachgasse und Baumstraße muss zunächst ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden, der die Art und Weise der möglichen Bebauung regelt. Beschlossen wird dieser letztlich vom Stadtrat.

«Grünflächen nicht vergessen»

Laut Hinske bietet das betreffende Areal sowohl die Möglichkeit für attraktives innerstädtisches Wohnen als auch für gewerbliche Nutzung - insbesondere zum Schrannenplatz hin. «Weitere Ziele sind die Quartiersbegrünung im Rahmen der Freiflächengestaltung und eine private Quartiersgarage.»

Hier hakte Stadtrat Dr. Hans-Martin Steiger (SPD) ein: «Das wird eines der attraktivsten Wohngebiete der Altstadt. Dabei sollten entsprechende Grünflächen in den Hinterhöfen nicht vergessen werden.» Auch Steigers Parteikollege Herbert Müller sprach von einer «positiven Entwicklung», der man nur zustimmen könne. Daneben brachte Bernhard Thrul (Bündnisgrüne) seine Hoffnung zum Ausdruck, dass sich im Sinne der Nahversorgung dort auch ein Lebensmittelgeschäft ansiedelt.

Warten auf Konzepte

Welche Investoren einsteigen werden, muss laut Oberbürgermeister Dr. Ivo Holziger «noch abgewartet werden». Er rechnet aber damit, «dass bis Ende des Jahres oder auch etwas früher» den Stadträten erste Konzepte zur Beratung vorgelegt werden können.

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