Seit fünf Jahren: Bund Naturschutz stößt mit Programm Umwelt mobil auf großes Interesse

Mit Lupe in die Welt der Krabbeltiere Sonthofen/Oberallgäu (uw). Sie nehmen die Welt der Krabbeltiere unter die Lupe, untersuchen Wasser und lernen bei Führungen viel über ökologische Lebensräume, den Klimawandel oder den Bergwald. Mit dem Programm 'Umwelt mobil' bietet der Bund Naturschutz (BN) in Kempten und dem Oberallgäu, spannende Naturerlebnisse und kann sich dabei über großes Interesse freuen: Allein in den vergangenen fünf Jahren waren die mobilen Umweltpädagogen mit 408 Kindergarten-Gruppen und 399 Schulklassen unterwegs. Zudem gab es 86 Aktions- und Familientage.

Einen Bericht über das erfolgreiche Projekt gab vor dem Umweltausschuss des Landkreises Julia Wehnert, Geschäftsführerin der BN-Kreisgruppe Kempten-Oberallgäu. Wichtig dabei: Für die Ausflüge in die Natur werden zwar immer bereits bewährte Themen angeboten, zugleich aber jedes Jahr auch neue inhaltliche Schwerpunkte gesetzt. Im Vorjahr ging es unter anderem um Energie aus Sonne, Wind und Wasser, Bewegung in der Natur und frisches Essen. Heuer stehen beispielsweise Familienführungen und ein Erlebniscamp für Jugendliche auf dem Plan, aber auch das 'vorsorgende Wildtier-Management' (etwa für Bär, Luchs, Wolf und Biber).

'Eine ganze Menge'

Die wechselnden Themen helfen dem Bund Naturschutz auch, immer wieder Zuschüsse aus dem Umweltfonds zu erhalten. Denn kostenlos ist das Angebot nicht zu machen: Allein im Vorjahr gab der Bund Naturschutz für das Projekt gut 27 000 Euro aus - seit dem Jahr 2002 insgesamt fast 131 000 Euro. Dabei sind (kleine) Teilnahmegebühren und Eigenmittel der Naturschützer nur zwei Bausteine. Laut Wehnert unterstützt die Firma Feneberg das Projekt jährlich mit 3000 Euro, der ZAK mit 5000. Der Landkreis Oberallgäu gibt jährlich 2000, die Stadt Kempten 1000 Euro. Dazu der Oberallgäuer Kreisrat Uli Leiner (Grüne): 'Für so wenig Geld kriegen wir eine ganze Menge.'

Wie Wehnert versicherte, wolle der Bund Naturschutz weiterhin regionale Umweltbildung für Kindergärten und Schulen anbieten. Eine mögliche Vision für die Zukunft sei, das Projekt im Oberallgäu auch im touristischen Bereich umzusetzen, etwa bestehende Urlaubs- und Freizeitmöglichkeiten zu vernetzen. Denkbar sei zudem, eine Umweltstation oder ein Natur-Erlebniszentrum 'Allgäuer Alpen' zu errichten - beispielsweise in Immenstadt oder Sonthofen.

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