Interview
Seit einem Jahr zeigt der Kinoclub Filmriss besondere Streifen im Lindenberger Kino

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Der Kinoclub Filmriss in Lindenberg feiert seinen ersten Geburtstag. Seit genau einem Jahr sucht eine Gruppe von rund zehn Leuten besondere Filme aus und zeigt sie im Lindenberger Neue Krone Kino. Gäste- und Kulturamtsleiterin Kathrin Felle erzählt über das erste Jahr Kinoclub und das neue Programm, das am Donnerstag zur Eröffnung der Lindenberger Kulturtage im Kesselhaus startet.

Der Kinoclub Filmriss feiert seinen ersten Geburtstag. Wurde denn schon kräftig gefeiert?

Kathrin Felle: Noch nicht. Das machen wir dann am Donnerstag mit unserer Doppelvorstellung. Dort laden wir dann alle Besucher zu einem Sekt ein.

Wenn Sie das vergangene Jahr Revue passieren lassen, was ist Ihnen noch ganz besonders in Erinnerung?

Felle: Jedes Mal aufs Neue haben wir uns bei den Vorstellungen wie kleine Kinder gefreut, wie fantastisch das Programm angenommen wird. Die ersten sechs Mal war das Kino voll bis auf den letzten Platz.

Haben Sie mit einen solchen Erfolg gerechnet?

Felle: Natürlich haben wir gehofft, dass es sich etabliert und angenommen wird. Ich habe ja auch schon davor von vielen gehört, dass sie sich so etwas für Lindenberg wünschen. Dennoch waren wir positiv überrascht von der Resonanz.

Hat der Kinoclub inzwischen einen festen Mitgliederstamm oder kommen immer wieder mal neue Leute dazu?

Felle: Die meisten sind von Anfang an dabei. Es ist ein fester Kern von acht bis zehn Leuten. Kurzfristig war auch eine Berlinerin dabei, die ist jedoch inzwischen wieder zurück in die Hauptstadt gezogen. Aber es ist nach wie vor ein offener Club für alle, die sich für Filme interessieren.

Treffen Sie sich regelmäßig?

Felle: Ja, einmal im Monat, bevor der Film gezeigt wird. Wir bereiten dann den Abend vor, weil es zu jeder Vorstellung ja eine kleine Überraschung für die Besucher gibt.

Zum aktuellen Programm: Was ist Ihr persönliches Highlight?

Felle: Ich freue mich besonders auf den Film << Die Reise des Personalmanagers >>, das ist ein israelischer Film, der erst jetzt dann anläuft. Ich glaube, es ist ein sehr besonderer und außergewöhnlicher Film.

Wie bekommen Sie die Filme?

Felle: Da werden wir seit Anfang an von Peter Basmann, dem Betreiber des Kinos unterstützt. Über die verschiedenen Filmverleihs besorgt er die Filme.

Wie findet man so außergewöhnliche Filme? Wie machen Sie sich auf die Suche?

Felle: Ich habe mich schon immer für besondere Filme interessiert. Seit es den Filmclub gibt, schaue ich noch aufmerksamer, was auf den Filmfestivals gezeigt wird und lese Kritiken in der Presse.

Wie haben Sie die Filme ausgesucht?

Felle: Wir machen das seit Anfang an immer auf die gleiche Art und Weise: Jeder macht zwei Vorschläge. Die anderen können dann Kritiken dazu lesen oder wir schauen kleine Filmchen und Trailer an. Dann << verteidigt >> jeder seine Filme. Am Schluss vergeben wir Punkte für die einzelnen Streifen und so entsteht das Programm.

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