Seilbergung in dunkler Nacht

Rettenberg/Sonthofen | pts | Noch am Nachmittag wagten sich zwei junge Bergwanderer an die Überschreitung des Grünten-Grats bei Rettenberg. Die Sache ging gründlich schief. Aber dank eines fünfstündigen nächtlichen Einsatzes der Bergwacht Sonthofen kamen die Leichtsinnigen mit heiler Haut aus diesem Abenteuer heraus. Sie waren lediglich unterkühlt und erschöpft

Wie Einsatzleiter Martin Glöggler berichtet, wurde seine Truppe gegen 19.30 Uhr über die Notlage von zwei Bergwanderern informiert. Die beiden saßen im felsdurchsetzten Steilgelände des nördlichen Grünten-Abhangs fest und trauten sich nicht mehr weiter. Per Handy hatten die beiden Alarm geschlagen. Nachdem sie offensichtlich lange genug durch kniehohen Schnee gestapft waren, kamen sie in der Nähe des Grünten-Senders an einer Felswand nicht mehr weiter, wie es im Bergwacht-Bericht heißt.

Im Felsgelände vorgetastet

Mit acht Mann rückten die Bergretter aus. Und sie bekamen es mit einer besonderen Herausforderung zu tun, wie der Einsatzleiter im Nachhinein darlegte. Zwar konnten die Bergwachtler noch mit der Seilbahn zur Sendeanlage hochfahren. Danach mussten sie sich aber im schwierigen Hanggelände vortasten. Die entdeckten Spuren bedeuteten die richtige Fährte. Nach komplizierter Seilbergung gelang es den Alpinhelfern, die jungen Leute sicher zur Alpe Kalkhöf zu bringen und dann ins Tal zu geleiten. Einsatzleiter Glöggler schüttelt den Kopf über den Leichtsinn der beiden. Sie waren zu spät dran , hatten keine Ortskenntnis und waren überdies zu leicht bekleidet.

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