Sehen und gesehen werden lautet der Grundsatz

Lindenberg | dj | 581 Stunden Dienst haben die Schulweghelfer im vergangenen Jahr geleistet. Für diesen freiwilligen Dienst für die Sicherheit der Schulkinder erhielten Peter Schätzle und sein Team ein großes Dankeschön von Lindenbergs Bürgermeister Johann Zeh: 'Ihr Verantwortungsbewusstein ist vorbildlich', lobte das Stadtoberhaupt beim Jahresabschlussessen im 'Bayerischen Hof'.

Derzeit sind 31 aktive Schulweghelfer jeden Vormittag und Mittag im Dienst, um die Lindenberger Schulkinder sicher über die Zebrastreifen zur Schule zu geleiten. Im Mittelpunkt steht der Kreisverkehr als große Gefahrenquelle. Durch den Einsatz der Schulweghelfer kam es auch dort im letzten Jahr zu keinem Unfall mit Schulkindern, freute sich Schätzle, der sich als Leiter der Schulweghelfer um Organisation, Einsatzpläne und Ausrüstung kümmert.

Als großen Erfolg wertete Schätzle die Aktion 'Sehen & Gesehen werden', von den Schulweghelfern am 22. November letzten Jahres gestartet. Gemeinsam mit Sponsoren, der Verkehrswacht Lindau, der Stadt Lindenberg und der Grundschule wurden 245 Kinderwarnwesten an die ersten beiden Grundschulklassen verteilt. 'Gerade in den Wintermonaten oder bei schlechtem Wetter können die Kleinsten jetzt noch besser von Autofahrern gesehen werden', freute sich der Schulweghelfer.

Friedrich Megerle, der dienstälteste Schulweghelfer in Lindenberg, bemängelte die Ausrüstung der Fahrräder der Schulkinder: 'Viele Kinder radeln ohne Licht und mit dunkler Kleidung jeden Morgen in die Schule', kritisierte er. Auch Autofahrer, die nur mit einem 'Guckloch' in der Windschutzscheibe zur Arbeit fahren, sind ihm ein Dorn im Auge. 'Ich spreche die Autofahrer auch persönlich an', meinte er.

Immer wieder böse Blicke

Natürlich achten die Helfer gerade in den Stoßzeiten, dass der Verkehrsfluss nicht gestört wird. 'Wir warten immer, bis eine größere Schar von Kindern über die Straße will', erklärte Schätzle. Trotzdem ernteten er und seine Kollegen immer wieder böse Blicke der Autofahrer.

'Die Kreuzung an der Kirche muss gesichert werden', forderte Schätzle. Doch fehlt es an Personal. Deshalb startete er einen erneuten Appell an Mütter, Väter und Großeltern, sich als Schulweghelfer einzusetzen. Bei Interesse solle man sich an die Grundschule oder die Stadt Lindenberg wenden, bat er.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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