Wald
Schulverbund zugestimmt

Einstimmig stimmte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung zu einem Verbund mit der Hauptschule Marktoberdorf. In deren Gebiet liegt die Gemeinde Wald mit der Hauptschule Biessenhofen. Der Verbund stütze die Hauptschule Biessenhofen, sagte Bürgermeister Josef Ampßler. Die Hauptschule Marktoberdorf sei so groß, dass ihre Schüler wahrlich alle Wahlmöglichkeiten hätten.

Ampßler bedauerte mit Blick Richtung Staatsregierung, dass im Bereich Hauptschule wieder nur «eine Schnelllösung gesucht wurde und die fällige Reform ausgeblieben» sei. Die Ostallgäuer Bürgermeister und Abgeordneten wollen allerdings auf der politischen Schiene tätig werden.

Tempo-Messer in Barnstein

Bürgeranfragen standen ebenso auf der Tagesordnung: Ein Barnsteiner hatte für die Straße Wimberg-Barnstein in Höhe Barnstein eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 gefordert. Bürgermeister Ampßler riet zur Zurückhaltung, weitere Schilder aufzustellen, die weder beachtet noch kontrolliert würden.

Auf Vorschlag des Gemeinderates soll nun ein Geschwindigkeits-Messgerät an der Stelle aufgestellt werden, das die Zahl der Fahrzeuge und die gefahrenen Geschwindigkeiten erfasst. Dann wollen sich die Räte nochmals mit dem Thema befassen.

Straße für Anlieger frei

Ein Anlieger aus Stechele hatte darüber hinaus bemängelt, dass die Straße Stechele- Hofen, die für Wagen über 7,5 Tonnen gesperrt sei, nur für land- und forstwirtschaftlichen Verkehr frei ist. Er beantragte eine weitere Ausnahme für Anlieger. Der Bürgermeister meinte, dass die bestehende Regelung ausreichend sei und für die Anlieger Sondergenehmigungen möglich seien.

Der Gemeinderat beschloss jedoch mit sieben zu drei Stimmen, diese sowie die Straße Barnstein-Wimberg auch für Anlieger freizugeben.

Vertrag nicht verlängert

Keine Mehrheit gab es im Gemeinderat für den Abschluss eines Konzessionsvertrages mit der AÜW auf 20 Jahre: Schon in zehn Jahren könne sich auf dem Sektor viel tun, vielleicht sei dann sogar eine Eigenversorgung möglich, formulierte Gemeinderat Fritz Epple seine Bedenken, eine zu lange Bindung einzugehen. Am Ende ging die Abstimmung fünf zu fünf aus. Das Ergebnis: Der Vertrag auf zehn Jahre wird beibehalten.

Dank an Helfer

16 Säcke voll Müll sind bei der Aktion «Sauberes Ostallgäu» im Gemeindegebiet eingesammelt worden. Bürgermeister Ampßler bedankte sich bei seiner zweiten Bürgermeisterin Hanni Purschke für die Organisation und bei den Vereinen für ihre Teilnahme.

Nur zwei Teilnehmer, die nicht einem Verein angehören, seien dabei gewesen, wusste Ampßler und wünschte sich für kommende Aktionen mehr Beteiligung von Privatleuten.

Defibrillator für alle zugänglich

In der WaldHalla gibt es einen Defibrillator, der für alle Bürger zugänglich sei, erinnerte der Bürgermeister. Künftig solle das Gerät aber dorthin, wo es am meisten gebraucht werde: Im Sommer beispielsweise an die Badeweiher.

Und noch etwas hatte der Bürgermeister auf dem Herzen: Mottfeuer müssen künftig der Gemeinde angezeigt werden, die wiederum die Feuerwehr verständigt, um Fehlalarme zu vermeiden. (hie)

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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